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Offiziell beurkundet: Rathaussanierung in Weismain ist "Premiumobjekt"

Die Stadt Weismain hat offiziell in Berlin die Förderurkunde für ihr Rathaus, das als Nationales Projekt des Städtebaus ausgewählt wurde, erhalten.
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Nach der Urkundenübergabe (von links): Stadtrat Georg Schütz, Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, Bürgermeister Udo Dauer, Parlamentarischer Staatssekretär Marco Wanderwitz und Zweiter Bürgermeister Hans Schott  Foto: Pixel & Dot Photography
Nach der Urkundenübergabe (von links): Stadtrat Georg Schütz, Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, Bürgermeister Udo Dauer, Parlamentarischer Staatssekretär Marco Wanderwitz und Zweiter Bürgermeister Hans Schott Foto: Pixel & Dot Photography

Kürzlich hat die Stadt Weismain im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat in Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (CSU) und des Parlamentarischen Staatssekretärs Marco Wanderwitz offiziell die Förderurkunde für ihr Rathaus, das im Frühjahr als Nationales Projekt des Städtebaus ausgewählt wurde, erhalten.

Hierfür waren Bürgermeister Udo Dauer, Zweiter Bürgermeister Hans Schott und Stadtrat Georg Schütz nach Berlin gefahren. "Nun ist es offiziell: Das Weismainer Rathaus gehört zu den Premiumprojekten der Städtebauförderung", freuten sich Emmi Zeulner und Udo Dauer. Neben dem Schloss Thurnau ist das Weismainer Rathaus nun das nächste Projekt, das im Wahlkreis Zeulner durch das Förderprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" Fördermittel vom Bund erhält und zwar in Höhe von 5,31 Millionen Euro. Dies ist die höchste städtebauliche Förderung, die bisher in den Landkreis Lichtenfels geflossen ist und entspricht einer 90-prozentigen Förderung für die Stadt, die mit diesen Mitteln ihr Rathaus erweitern und sanieren möchte.

"Das Rathaus soll schon bald wieder im alten Glanz erstrahlen und zugleich zu einem Bürgerhaus weiterentwickelt werden", betonte Udo Dauer. Emmi Zeulner freute sich, dass sie als Mitglied der Jury zu dieser hohen Förderung beitragen konnte und bedankt sich auch sehr beim Bundesinnenminister Horst Seehofer und dem Parlamentarischen Staatssekretär Marco Wanderwitz für die Förderzusage. Aktuell erfolgt nun die Grundlagenermittlung, bei der die aktuelle Bausubstanz begutachtet wird. Gleichzeitig wählt die Stadt Weismain ein Betreuungsbüro aus, das dann den Architektenwettbewerb durchführen und betreuen wird.

Der Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant. Im Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" werden Projekte gefördert, die von nationaler und internationaler Wahrnehmbarkeit sind und zudem eine sehr hohe fachliche Qualität und ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen aufweisen. Das Programm besteht seit 2014 und für 2018 und 2019 wurden 35 Projekte ausgewählt, die mit insgesamt rund 141 Millionen Euro gefördert werden. red

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