Altenkunstadt
DSDS 2018

Oberfränkin bei Deutschland sucht den Superstar: Von Aufregung keine Spur

Die 24-jährige Altenkunstadterin Anastasiia Udod ist vor die Jury der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" getreten.
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Wird Anastasiia Udod die DSDS-Jury heute Abend mit ihrem Gesang begeistern? Foto: MG RTL D / Stefan Greorowius
Wird Anastasiia Udod die DSDS-Jury heute Abend mit ihrem Gesang begeistern? Foto: MG RTL D / Stefan Greorowius
Sie ist sich sicher, dass sie das Zeug zu einem echten Superstar hat, denn sie ist, wie sie über sich selbst sagt, "simply the best": Anastasiia Udod aus Altenkunstadt.

Die gebürtige Ukrainerin lebt seit zwei Jahren in Deutschland und unterrichtet Deutsch in Integrationskursen in Lichtenfels und Sonneberg. "Während meines Studiums in der Ukraine habe ich privaten Gesangsunterricht genommen", erklärt die 24-Jährige. Jetzt in Deutschland singt sie auf Hochzeiten und Veranstaltungen, hatte unter anderem schon Auftritte in München und Berlin. Den Entschluss, beim Gesangswettbewerb "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) teilzunehmen, fasste sie ganz spontan.

Die Deutschlehrerin war im August zufällig in Fürth, als dort das Vorcasting stattfand. "Ich habe das DSDS-Logo entdeckt und dachte mir, da singst du jetzt einfach mal vor." Und das tat sie auch. "Es hat keine halbe Stunde gedauert, dann kam ich eine Runde weiter." Schließlich hat ihr Gesang auch in der zweiten Vorrunde überzeugt - und somit durfte sie vor die DSDS-Jury in Frankfurt treten. Der Auftritt wird am Samstag, 10. März, auf dem Fernsehsender RTL ausgestrahlt.


Oberfränkin bei DSDS 2018: Ganz im Stil von Lady Gaga

Im Vergleich zum spontanen Vorcasting hat sich die 24-Jährige besonders auf ihren Auftritt vor Kamera und der DSDS-Jury vorbereitet. Mit dem Song der schrillen Sängerin Lady Gaga "You And I" möchte sie die Jury überzeugen. Dabei möchte sie nicht nur gesanglich, sondern auch mit ihrem Outfit beeindrucken: "Ich habe mein Kleid selbst gezeichnet und den Entwurf an einen Schneider gegeben. Nach drei Tagen war es fertig."

Zudem war sie vor ihrem Auftritt bei einem Stylisten, um Make-up und Haare perfekt in Szene zu setzen. Schon während der Wartezeiten in der DSDS-Halle wurde sie gefilmt und fotografiert. "Ich war das erste Mal vor der Kamera und fühlte mich sehr wohl. Ich habe mich gefühlt wie im Märchen", schwärmt die Altenkunstadterin.


Angst vor Dieter Bohlen

Doch wie ist es, wenn man vor Musikproduzent Mousse T., Glasperlenspiel-Sängerin Carolin Niemczyk, Sängerin Ella Endlich und DSDS-Urgestein Dieter Bohlen singen muss? "Ich habe mich sehr darauf gefreut, Carolin Niemczyk zu treffen. Einzig vor Dieter Bohlen hatte ich Angst", gesteht sie. Seine spitzen Kommentare habe sie zuvor schon häufiger im Internet gesehen. Dennoch blieb sie siegessicher: "Aufgeregt war ich die ganze Zeit über aber überhaupt nicht."


Das stehe für die ehrgeizige Sängerin auch gar nicht zur Debatte. Denn wäre sie zu aufgeregt, dann würde sie ja nicht gut singen können. "Ich habe mir gesagt, das sind ja auch nur normale Menschen. Und ich bin schon oft und vor durchaus mehr Leuten aufgetreten als vor vier Zuschauern."
Falls der Traum vom Superstar-Leben schon in der ersten Runde platzt, möchte sie dennoch als Sängerin durchstarten. "Ich bin schon für viele Hochzeiten gebucht, allerdings möchte ich lieber als eigenständige Sängerin berühmt werden."

Sie habe schon ein paar Songs geschrieben, auch sei eine Zusammenarbeit mit der Musikgruppe "Tube & Berger" geplant. Und bald tritt sie in ihrem Lady-Gaga-Look bei "Kronach leuchtet" auf. Für sie steht das Ziel fest: Sich selbst einmal im Radio zu hören. Und zwar ganz egal, ob sich die Jury heute für oder gegen sie entscheidet.
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