Weismain
Politik

Neue Stadträtin für Weismain

Nachdem Jasmin Schardt ihr Amt als Stadträtin der Stadt Weismain niederlegte, rückte nun Ursula Gommelt als Listennachfolgerin offiziell nach. Der personelle Wechsel war allerdings nur ein Sitzungspunkt von vielen ...
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Bürgermeister Udo Dauer und die neue Stadträtin Ursula Gommelt während der Vereidigung. Foto: Roland Dietz
Bürgermeister Udo Dauer und die neue Stadträtin Ursula Gommelt während der Vereidigung. Foto: Roland Dietz

WeismainZu Beginn der Stadtratsitzung bat Bürgermeister Udo Dauer (CSU) alle Anwesenden sich von ihren Plätzen zu erheben. In den vergangenen Tagen war Gernot Neumann-Mahlkau, der Ortsamtsleiter von Bremen-Borgfeld, im Alter von 78 Jahren verstorben. Er war ein Mitbegründer der Städtepartnerschaft Borgfeld-Weismain.

Danach stand eine personelle Änderung im Mittelpunkt der Sitzung. So hatte Stadträtin Jasmin Schardt (Die Grünen) ihr Stadtratsmandat aus privaten Gründen niedergelegt. Bürgermeister Udo Dauer (CSU) dankte ihr für die Arbeit zum Wohle der Bürger. Sie habe sich mit viel Sachverstand im Gremium eingebracht und war im Fraktionsausschuss, dem Grundstücks-, Bau- und Umweltausschuss sowie im Verwaltungs- und Finanzausschuss tätig. Jasmin Schardt bedauerte ihr Ausscheiden und appellierte, dass bei der nächsten Kommunalwahl genügend Kandidaten zur Verfügung stehen mögen, um Weismain in seiner Vielfältigkeit weiter zu führen. Janine Brunecker (GUB) dankte der Stadträtin im Namen der Räte für ihre gute Zusammenarbeit.

Neue Stadträtin vereidigt

Als Listennachfolgerin rückt nun Ursula Gommelt nach. Die seit 20 Jahren in Weismain wohnende Landschaftsplanerin erklärte, dass sie sich sehr auf diese neue Aufgabe freue. Mit dem Amtseid wurde sie von Udo Dauer als Stadträtin bestätigt. Ursula Gommelt wird die Ausschüsse, wie sie Jasmin Schardt innehatte, neu besetzen.

Was wurde besprochen?

In der Sitzung vom 30. Januar 2018 hatte der Stadtrat die erste Änderung des Teilbereiches des Bebauungsplanes Weismain-Ost-Fürstenweg II beschlossen. Diese Änderung betrifft den Bereich des ehemaligen Waldhotels Fuchs, das durch einen Wohnheimneubau der Regens-Wagner-Stiftung Dillingen ersetzt werden soll. In der Sitzung vom 26.Juni 2018 wurde der Änderungsplan gebilligt. Nachdem keine wesentlichen Änderungen des Entwurfes nötig waren, erfolgte die öffentliche Bürgerbeteiligung. Da es hier keine Probleme gab, folgte der Stadtrat einstimmig den Beschlussvorschlägen des Planungsbüros. Die Teiländerung des Bebauungsplanes wurde rechtskräftig.

Nachdem in vorangegangener Sitzung über die Begrünung der Kreisel der neuen Umgehung debattiert wurde und die Debatte mit Verweis auf die Zuständigkeit des Landkreises geendet hatte, brachte Julia Spörlein (CSU) erneut das Thema ein. Sie ist der Meinung, dass der Kreisel "Hutzelbrunnen" begrünt werden solle. Die Pflege sollte von der Stadt erfolgen. Dies sah auch Janine Brunecker so. Sie hoffe auch, dass der natürliche Bereich des Wasserspielplatzes instand gesetzt wird. Udo Dauer verwies darauf, dass die Arbeiten dort noch nicht abgeschlossen sind.

Auf defekte Ortslampen in Modschiedel und Weismain machte Alfons Deuber (CSU) aufmerksam. Hier werde schnellstmöglich Abhilfe geschaffen, so das Stadtoberhaupt.

Gabi Huber bat, die aufgestellten Ruhebänke Richtung Krassach zu säubern und diese von Unkraut und hohem Gras zu befreien. Auch die Bäume an der Mauer des Kastenhofes sollten zurückgeschnitten werden, da sie das Mauerwerk auf Dauer belasten, ergänzte Roland Säum (BB).

Jochen Schäfer (BB) fragte über eine mögliche Nachmarkierung von Behindertenparkplätzen sowie von Straßen im Stadtgebiet nach. Hier soll ebenfalls Abhilfe geschaffen werden.

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