Redwitz
Industrie

Alumina Systems in Redwitz: Neue Halle als Show-Bühne

Die Alumina Systems GmbH eröffnete ihre umgebaute Produktionsstätte mit einem Innovation Day. Die Firma gab auch Einblicke in ihre Werkstätten und stellte neue Produkte und Maschinen vor.
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Am Innovation Day war die Halle, in der bald die neuen, umweltfreundlichen Batterien hergestellt werden sollen, in blaues Licht getaucht.  Foto: Theresa Schiffl
Am Innovation Day war die Halle, in der bald die neuen, umweltfreundlichen Batterien hergestellt werden sollen, in blaues Licht getaucht. Foto: Theresa Schiffl
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"Halleneinweihung, das klingt nicht so spannend und dann kam die Idee für den Innovation Day, bei dem wir einen Einblick in unser Unternehmen geben und unsere neuen Produkte vorstellen können", sagt Holger Wampers, Geschäftsführer der Alumina Systems GmbH.

Gesprächsrunden auf Bühne

Es sollte keine normale Begrüßungsrede geben, sondern stattdessen kleine Gesprächsrunden mit Ehrengästen und Mitarbeitern zu verschiedensten Themen.

So waren Emmi Zeulner, CSU Bundestagsabgeordnete, Landrat Christian Meißner (CSU) als auch der Redwitzer Bürgermeister Christian Mrosek gekommen und wurden von Moderator Dirk Denzler zu den Themen Politik und Wirtschaft interviewt.

Er machte das zum Beispiel auch beim Ball der Deutschen Wirtschaft in Peking auf oder bei der Präsentation der Mercedes Benz S-Klassen in Kairo. Mit kleinen Jongliervorführungen lockert er die Situation zwischen den einzelnen Vorträgen auf. "Die Kommunikation in einem Unternehmen ist sehr wichtig und sollte nicht immer um drei Ecken passieren. Auch das direkte Gespräch ist sehr wichtig," sagt er und wirft die Bälle durch die Luft.

"Kannten Sie Alumina Systems und waren sie schon einmal hier?", fragt er Zeulner. Sie antwortete: "Gekannt hab ich das Unternehmen, aber ich bin das erste Mal hier und es ist wirklich sehr beeindruckend." Sie und Wampers hatten schon über Fördermöglichkeiten gesprochen. "Peter Altmaier plant, dass bis 2030 30 Prozent der Batterien in Deutschland oder Europa hergestellt werden sollen. Deshalb werde ich mich auf alle Fälle für eine Förderung des Unternehmens einsetzen."

Mehr Platz notwendig

In den letzten Jahren konnte das Unternehmen ein starkes Wachstum verzeichnen. Deswegen war mehr Platz notwendig und die ehemalige Siemens-Halle wurde umgebaut. "Wir haben alles selbst gemacht. Das war um vieles einfacher, weil wir nicht erst einem Architekten erklären mussten, was wir wollen", so Wolfgang Jansen, der Produktionsleiter.

Angefangen habe es mit dem Versorgungsgang, durch den der alte Werkstattteil mit dem neuen verbunden wird. Die Bauarbeiten dauerten ungefähr sieben Monate und die Kosten liegen bei ungefähr 700 000 Euro. "Das wird aber wahrscheinlich noch etwas mehr, weil wir noch ein paar Dinge anpassen müssen, sobald wir jetzt in die neuen Räume einziehen." In dem umgebauten Hallenteil soll nun auch die neue, aber preiswerte und vor allem umweltfreundliche Natirum-Nickelchlorid-Batterie hergestellt werden. "Ich bin jetzt seit 10 Jahren hier und das ist seitdem unser größtes Projekt gewesen", so Wampers. Als weitere neue Innovation stellte das Unternehmen auch noch ihren 3D-Drucker vor. Durch diese beiden Innovationen wolle sich Alumina Systems die Zukunft sichern und ihr Spektrum an Produkten und Dienstleistungen erweitern.

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