Michelau
Feuerwehr-Grosseinsatz

SMIA in Michelau: Maschinenbrand verursacht 300.000 Euro Schaden

Beim Brand einer Kunststoffspritzmaschine in einer Halle der Firma SMIA in Michelau entstand ein Schaden von rund 300.000 Euro.
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Nächtliche Einsatzbesprechung der Feuerwehren vor der Einfahrt zum Gelände des Automobilzulieferers SMIA in Michelau Foto: Ramona Popp
Nächtliche Einsatzbesprechung der Feuerwehren vor der Einfahrt zum Gelände des Automobilzulieferers SMIA in Michelau Foto: Ramona Popp

Am späten Montagabend löste die Brandmeldeanlage einer Halle der Firma SMIA aus. Binnen kürzester Zeit rückte ein Großaufgebot an Feuerwehren aus dem Landkreis an, außerdem Technisches Hilfswerk und Rettungsdienst - wie bei einem Industriebrand üblich. Erst im Mai hatte es bei dem Automobilzulieferer im Landkreis Lichtenfels gebrannt.

Rund 145 Einsatzkräfte waren insgesamt vor Ort. Auch wenn sich die Situation bald als nicht so dramatisch herausstellen sollte - die Sprinkleranlage verhinderte ein Ausbreiten des Feuers, das dann von den ersten Feuerwehrleuten rasch unter Kontrolle zu bringen war - entstand hoher Sachschaden. Schätzungen gehen von rund 300 000 Euro aus.

Ein Mitarbeiter kommt ins Krankenhaus

Die Kunststoffspritzmaschine war aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten, der Schichtführer hatte sofort die Feuerwehr benachrichtigt. In der betroffenen Halle arbeiteten während dieser Nachtschicht 20 Mitarbeiter, von denen glücklicherweise keiner verletzt wurde; ein Mitarbeiter wurde wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.

Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandrat Timm Vogler. Nach dem Löschen der Maschine durch mehrere Atemschutzträger wurden weitere Hochleistungslüfter von verschiedenen Feuerwehren angefordert. Mit insgesamt zehn dieser Geräte, die an den Eingängen aufgestellt wurden, gelang es, die Halle schnell rauchfrei zu bekommen. Das Wasser aus der Sprinkleranlage wurde mit speziellen Saugern entfernt.

Die Frühschicht der Firma konnte bereits am Dienstag um 6 Uhr wieder ihre Arbeit aufnehmen.

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