Maineck
Bürgerversammlung

Lifting für die Mauer um die Kirche in Maineck

Die Schäden sollen bald behoben werden, lautete die Info, die Bürgermeister Hümmer den Maineckern gab.
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Der Zahn der Zeit hat an der Kirchhofmauer der Kuratiekirche Maineck genagt, so dass in absehbarer Zeit hier eine Renovierung erfolgen muss. Foto: Dieter Radziej
Der Zahn der Zeit hat an der Kirchhofmauer der Kuratiekirche Maineck genagt, so dass in absehbarer Zeit hier eine Renovierung erfolgen muss. Foto: Dieter Radziej
Eine ganze Reihe von Anliegen brachten die Einwohner anlässlich des Bürgergespräches zur Sprache. Der Friedhof war ein Thema.
Bürgermeister Robert Hümmer ging speziell auf die Haushaltssituation, die Einwohner- und Gewerbestatistik sowie das Schulwesen und die Kleinkinderbetreuung ein. Zur Grundschulsanierung, hier wurde der Sanierungsaufwand mit 8,7 Millionen Euro ermittelt, werde jetzt der Förderbescheid der Regierung erwartet. Wichtig sei auch die Ausweisung neuer Gewerbeflächen, um Industrieansiedelungen zu ermöglichen und in einem ersten Schritt könne demnächst die Erschließung ein Gebiet mit rund 3,5 Hektar zwischen Röhrig und Woffendorf, entlang der Staatsstraße 2191, erfolgen. Zur Verschuldung der Gemeinde Altenkunstadt sagte Bürgermeister Hümmer, dass diese derzeit rund 1,4 Millionen Euro betrage, allerdings ansteigen dürfte, wenn die wichtigen Vorhaben wie die Grundschulrenovierung in Angriff genommen werden.


Grüner Friedhof ein Thema

Bei der anschließenden Aussprache fand der gepflegte Friedhof, die renovierte Leichenhalle und die Anlegung der Streuobstwiese allgemeine Anerkennung. Michael Auer erkundigte sich nach dem künftigen Festplatz im Schul- und Sportzentrum von Altenkunstadt, der auch etwas befestigt werde, wie Bürgermeister Robert Hümmer erläuterte, und brachte auch das seit längerem bekannte Thema "Grüner Friedhof" in die Diskussion, wo unter anderem in einem Teilbereich des Gottesackers die Möglichkeit für anonyme Urnenbestattungen geschaffen werden könnte. Eine Urnenwand, ähnlich der in Altenkunstadt, wonach sich Bürgermeister Hümmer erkundigt hatte, werde in Maineck nicht gewünscht, so die mehrheitliche Auffassung.


Strom-Dachständer abbauen

Auf die verkehrsrechtlichen Situationen im Siedlungsgebiet am Schneidsberg/Schlossberg ging Robert Fiedler ein und äußerte zugleich den Wunsch, dass in der Siedlung die Strom-Dachständer einmal abgebaut werden sollten. Wenn diese Angelegenheit auch hinsichtlich der Konzessionsverträge geklärt sei, so Bürgermeister Hümmer, könne dieser Wunsch in naher Zukunft sicherlich erfüllt werden.
Ebenfalls noch keine Entscheidung sei hinsichtlich eines Schulhausverkaufs in Maineck gefallen, erklärte die Verwaltung, wonach sich Heribert Humbert erkundigt hatte. Mehrfach kam zur Sprache, dass die Rad-, Wirtschafts- und Wanderwege auch sauber zu halten sind, denn sie würden gerade im Bereich Maineck-Prügel-Baiersdorf lebhaft angenommen. Hinsichtlich der Kirchhofmauer, die teilweise schadhaft ist, war zu erfahren, dass diese in absehbarer Zeit renoviert werde, wobei in diesem Zusammenhang auch über die Parkplatz- und Verkehrssituation insgesamt nachgedacht werden sollte, so die ergänzende Anregung.
Richard Göhl erinnerte daran, dass bei der alten Mälzerei häufig auch Mauerwerk herunterfalle und regte deshalb an, dies unbedingt im Auge zu behalten, denn letztendlich gehe es auch um die Verantwortlichkeit, wenn in diesem Umfeld Schäden entstehen. Bauliche Entwicklungsmöglichkeiten, die Schulbushaltestelle und der vom Forst in Richtung Main führende Graben, der vermoost und vergrast sei, sowie die Beschilderung des Land- und forstwirtschaftlichen Weges nach Motschenbach waren weitere Themen.


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