Lichtenfels
Belebung

Lichtenfelser Jugendliche wünschen sich Stadtstrand

Jugendliche in der Stadt zu halten und ihnen etwas zu bieten ist eine der Aufgaben, die dem nächsten Bürgermeister von Lichtenfels bevorstehen wird. Aber was wünschen sich die Jugendlichen eigentlich?
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Letzten Sommer genossen zahlreiche Besucher das tolle Wetter am Stadtstrand in Nürnberg auf der Insel Schütt. Während man dort beim Beachvolleyball zusieht, kann man sich in den Liegestühlen sonnen. Das könnte auch in Lichtenfels zur Sommerunterhaltung werden.  Foto: News5/Ott
Letzten Sommer genossen zahlreiche Besucher das tolle Wetter am Stadtstrand in Nürnberg auf der Insel Schütt. Während man dort beim Beachvolleyball zusieht, kann man sich in den Liegestühlen sonnen. Das könnte auch in Lichtenfels zur Sommerunterhaltung werden. Foto: News5/Ott
Wenn die Sonne im Sommer scheint, zieht es Jung und Alt nach draußen. Was sich die Jugendlichen wünschen, haben sie bei einer Wahlveranstaltung geäußert: Der Badesee in Oberwallenstadt, der sowieso schon gerne als Treffpunkt genutzt wird, soll noch mehr bieten. Die Jugendlichen wünschen sich die Möglichkeit zu grillen oder Volleyball zu spielen. Auch einen künstlich angelegten Sandstrand - wie an anderen Baggerseen oder Stadtstränden - könnten sich die Jugendlichen gut für Lichtenfels vorstellen.

Grundlage hierfür ist, so die Auskunft von Seiten der Stadt, dass ein Grundstück gefunden wird, auf dem man zum Beispiel ein Beachvolleyball-Feld errichten könnte. Danach muss geprüft werden, ob die Feuerwehrzufahrt gegeben ist. Dies ist vor allem für die Umsetzung der gewünschten Grillplätze wichtig.


Baugenehmigung wird benötigt

Bevor der Bauhof allerdings Grillstationen aufbauen könnte, muss ein schriftlicher Antrag eingereicht und durch den Bauausschuss gebilligt werden. Dass dieses Beachvolleyball-Feld und die Errichtung von mehreren Grillstationen mit Mülleimern auch ein Gewinn für den Campingplatz wäre, davon ist Bürgermeister-Kandidat Andreas Hügerich (SPD), der mit den Jugendlichen gesprochen hatte, überzeugt.

Für den Campingplatz bezog Andreas Eberlein von der Stadt Lichtenfels Stellung zu den Vorschlägen: Überlegungen, einen Grillplatz und gegebenenfalls ein weiteres "Sportfeld" auszuweisen, habe es von Seiten der Stadt Lichtenfels auch früher schon gegeben - sei es ein Beachsoccer-, ein Volleyball- oder Badmintonfeld. Dies sei jedoch regelmäßig auf Widerstand der Campinggäste gestoßen, die gewisse Befürchtungen hatten. Aus diesem Grund sei im vergangenen Jahr ein Basketballkorb etwas weiter entfernt vom Campingplatz aufgestellt worden. Eberlein sagte weiter, dass die Campinggäste meist eigene Grills mitbringen und daher die Grillanlagen wahrscheinlich kaum nutzen werden.

Fan-Meile zur EM?

Die Jugendlichen können sich außerdem vorstellen, dass in der Lichtenfelser Innenstadt eine Art Sandstrand ausgewiesen wird. Dass dies allerdings nicht in diesem Sommer passieren könne, stellt Hügerich im Gespräch mit den Jugendlichen klar. "Das bedeutet einen enorm hohen Aufwand an Organisation, man müsste zum Beispiel für die Gastronomie Partner mit ins Boot holen." Die Gastwirte, deren Lokale an den Marktplatz grenzen, hätten sicherlich nichts gegen eine belebte Innenstadt einzuwenden.

Auch eine von den Schülern angedachte Fan-Meile zur Fußball-EM 2016 ist denkbar. Den Platz hierfür böte der Marktplatz, und in Städten wie Bamberg und Kulmbach werden solche Angebot rege angenommen.
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