Kutzenberg
Gesundheit

Klinik Kutzenberg: Ausschuss gibt Petitionen Recht

Der Bezirk Oberfranken will das Bezirksklinikum Obermain umstrukturieren. Aber es gibt Widerstand, der weiter die bayerische Politik beschäftigen wird.
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Umbau und Auslagerung: Es wird sich viel tun in Kutzenberg. Matthias Einwag
Umbau und Auslagerung: Es wird sich viel tun in Kutzenberg. Matthias Einwag
Es kommt weiterhin keine Ruhe in den Streit um die Schließung zweier Fachbereiche der Klinik Kutzenberg. Nach einem Ortstermin im Landratsamt Lichtenfels sind Berichterstatter Jürgen Baumgärtner (CSU) und Mitberichterstatterin Susann Biedefeld (SPD) stellvertretend für den Ausschuss für Gesundheit und Pflege zu einer abschließenden Meinung gekommen und halten beide Petitionen für berechtigt. Zum einen hält man den Beschluss des Bezirks Oberfranken über die Auslagerung zweier Fachbereiche für nicht rechtmäßig. Zum anderen sei die medizinische Versorgung im Bereich Schmerztherapie gefährdet.

Nun soll der Bezirkstag Oberfranken vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege aufgefordert werden, nach Diskussion der Kutzenberger Situation im gesamten Bezirkstag einen neuen Beschluss zu fassen. Zudem fordern Baumgärtner und Biedefeld über jeden Einzelfall der von den Umstrukturierungen betroffenen Mitarbeitern der Klinik auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Um die medizinische Versorgung in der Region im Bereich Schmerztherapie zu sichern, sollen Gespräche mit der Schönklinik Bad Staffelstein als möglichen Interessenten für die Kutzenberger Kapazitäten geführt werden. Die medizinische Versorgung in der Region solle nicht leiden. Gerade unter diesem Aspekt soll abschließend das Ministerium für Gesundheit und Pflege in Person von Ministerin Melanie Huml (CSU) einen runden Tisch einberufen, um ein zukunftsfähiges Konzept für die Klinik in Kutzenberg zu gestalten.   


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