Ebensfeld
Gemeinderat

Kleukheimer Ortseingang wird aufpoliert

Sie ist nicht gerade ein Schmuckstück für das einstige Golddorf, die Einfahrt von Scheßlitz her gesehen nach Kleukheim.
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Hier soll für die Kleukheimer Vereine  eine Lagermöglichkeit entstehen. Davor ist auf der Staatsstraße eine Querungshilfe vorgesehen.   Gerda Völk
Hier soll für die Kleukheimer Vereine eine Lagermöglichkeit entstehen. Davor ist auf der Staatsstraße eine Querungshilfe vorgesehen. Gerda Völk
Nachdem sich der Gemeinde Ebensfeld die Gelegenheit bot, das Anwesen neben dem alten Feuerwehrhaus zu kaufen und das Amt für ländliche Endwicklung seine Bereitschaft signalisierte, eine einfache Dorferneuerung zu fördern, diskutierte der Gemeinderat auf seiner Sitzung am Dienstag das Thema. Thomas Kleylein vom Planungsbüro HTS Kronach stellte die gesamte Maßnahme vor. Kernstück der Maßnahme ist eine Neugestaltung des Ortseingangs. Dies beinhaltet neben der Errichtung einer Querungshilfe auf der Staatsstraße, einen Gehweg auch den Umbau des Anwesens Wiedel.
Das an das Gebäude angebaute alte Feuerwehrhaus soll abgebrochen werden, an seiner Stelle sollen vier Parkplätze entstehen. Auf der rechten Seite des Gebäudes ist eine Hangsicherung geplant. Am Gebäude selbst sind eine Reihe von Arbeiten vorgesehen, wie eine Verstärkung des Dachstuhls, eine neue Bodenplatte im Erdgeschoss, neue Fenster und Türen, neuer Innen- und Außenputz und eine Außentreppe. Da das Gebäude den Kleukheimer Vereinen als Lagerraum dienen soll, sind weder Heizung noch Toiletten vorgesehen. Die Querungshilfe soll als optische Funktion den Verkehr aus Richtung Scheßlitz abbremsen. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme bezifferte Kleylein auf 460 000 Euro. Die Gemeinde Ebensfeld kann mit einer Förderung von 60 Prozent rechnen. Unterm Strich kämen auf Ebensfeld rund 200 000 Euro zu.
Dies war dann doch manchem Gemeinderat etwas zu teuer. Wie Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) betonte, ließen sich die Kosten durch Eigenleistungen der Kleukheimer senken. Letztlich stimmte das Gremium mit einer Gegenstimme den Plänen zu, mit der Maßgabe bei der Eingabeplanung nach Einsparmöglichkeiten zu suchen.
Ebensfeld tritt dem Kommunalen Energieeffizienznetzwerk bei. Damit sollen die beteiligten Kommunen in die Lage versetzt werden, den Energieverbrauch ihrer eigenen Liegenschaften konkret zu ermitteln, Einsparpotenziale zu erkennen, Maßnahmen zu ergreifen und so ihren Energieverbrauch dauerhaft zu senken. Ebensfeld hat dazu das Rathaus, das neue Feuerwehrhaus und die Pater-Lunkenbein-Schule angemeldet. Die Projektkosten mit einer Laufzeit von drei Jahren belaufen sich auf 5950 Euro pro Jahr.
Ebensfeld dürfte die einzige Kommune im Landkreis sein, die eine Solar-Ladestation für drei E-Bikes bei der neuen Bushaltestelle am Bahnhalt in Ebensfeld anbietet. Mit einer Gegenstimme wurde auch einer neuen Straßenreinigungsverordnung zugestimmt. Gewählt wurde Markus Landvogt als stellvertretender Kommandant der FFW Kleukheim schon im Oktober. Jetzt wurde er vom Gemeinderat bestätigt unter der Maßgabe, dass er innerhalb eines Jahres die Lehrgänge "Gruppenführer" und "Leiter einer Feuerwehr" besuchen muss.
Die Jahresschlusssitzung des Gemeinderats mit Ehrungen soll festlicher werden. Der offizielle Teil dazu findet (Dienstag, 19. Dezember, 18 Uhr) im Rathaus statt, der festliche Teil dann im "Haus der Bäuerin" in Birkach.Die Telekom plant die Aufstellung eines Funkmastes im Bereich von Pferdsfeld. Näheres dazu sollen auf einer Bürgerversammlung mitgeteilt werden. Da es sich um ein sogenanntes privilegiertes Vorhaben handle, habe die Gemeinde keine Chance dies zu verhindern.

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