Bad Staffelstein

Hinter den Kulissen der Seebühne in Bad Staffelstein

Im Bad Staffelsteiner Kurpark befindet sich der meistbespielte Veranstaltungsort in der Region. Und fast immer ist die Kultur dort kostenlos.
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Michael Eckl zeigt im Technikraum der Seebühne, wo sich das Licht steuern lässt. Foto: Tobias Kindermann
Michael Eckl zeigt im Technikraum der Seebühne, wo sich das Licht steuern lässt. Foto: Tobias Kindermann
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Jede Gruppe hat so ihre Spezialitäten, aber fast jede hilft sich auch selbst. Michael Eckl unterstützt sie dabei. Rund 50 mal im Jahr wird der Pächter des Kiosks am Eingang zum Kurpark zum Bühnentechniker. Er betreut die Auftritte der Gruppen auf der Bad Staffelsteiner Seebühne. Meist bringen die Gruppen auch einen Techniker mit, den er einweist in die Möglichkeiten vor Ort. Es ist durchaus einiges da, schnurlose Mikrofone, Abspielgeräte, Monitore. Und natürlich die Beschallung für das Publikum und Lichttechnik.

Ob der Wassergraben vor der Bühne nicht ein Problem für die Musiker ist und Distanz schafft? "Nein", sagt er. "Die Akustik ist darauf ausgerichtet, dass man auf den Plätzen gut hören kann."

Und so kommen viele Gruppen, vor allem die mit Blasmusik, mit wenig Technik aus. Dann hat nur der Sänger ein Mikrofon, um sich mit seiner Stimme durchzusetzen. Anders ist es etwa bei der Bad Staffelsteiner Klampfengruppe. "Da hat jedes Instrument ein eigenes Mikrofon."


Plätze sind nicht immer voll belegt

Mit der Klampfengruppe ist auch regelmäßig eines der Zugpferde im Programm vertreten: "Da sind schon mal bis zu 500 Besucher da."

Das ist vielleicht das einzige Manko des Auftrittsortes: 900 Plätze bietet die Seebühne, doch selbst bei so einem Zuspruch sieht man immer noch Lücken. Ganz voll war es nur, wenn besondere Veranstaltungen wie die Bayern-1-Sommerreise in Bad Staffelstein eingelaufen sind. Dafür haben Musiker und Gäste ein gutes Umfeld: Die Gruppen bekommen eine Aufwandsentschädigung, die Besucher müssen keinen Eintritt zahlen.

Das Programm ist auch schnell gefüllt: "Wir haben da unseren festen Stamm, den wir jedes Jahr anschreiben", sagt Anne Maria Schneider, Leiterin des Kur- und Tourismusservice, wo die Auftritte koordiniert werden. 50 Konzerte sind es heuer, dazu vier Sonderkonzerte, immer an den Wochenenden. Das sind Gruppen, die von weiter her kommen und auf ihren Touren dann einen Auftritt auf der Seebühne einschieben.

Saisonende ist erst weit in den Herbst hinein. Der letzte Auftritt, es spielt "Mainfieber Light", findet am Sonntag, 1. Oktober, statt.

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