Die Tagesstätte mit 67 Plätzen für Kinder vom Krippenalter bis zum Schulkind im Hort in dem von der Stadt angekauften Gebäude Reitschgasse 11 wurde im Januar vom Stadtrat beschlossen. Für Grunderwerb, An- und Umbau wurden Gesamtkosten von 2,3 Millionen Euro veranschlagt. In der jüngsten Stadtratssitzung teilte Bürgermeister Andreas Hügerich mit, dass die Eigenmittel der Stadt weniger stark belastet werden müssten als angenommen. Grund dafür sei eine staatliche Förderung von 68 Prozent inklusive eines Sonderprogramms des Bayerischen Sozialministeriums. Dies sei eine "ganz gute Finanzierung", so Hügerich.
Die Zimmererarbeiten wurden zum Angebotspreis von rund 68 919 Euro an die Firma Konrad aus Kulmbach vergeben, die Baumeisterarbeiten für rund 306 795 Euro an die Firma Kugler aus Lichtenfels. Die Betriebsträgerschaft der Einrichtung wird die evangelische Kirchengemeinde Lichtenfels übernehmen.
Eine Entlastung erfährt die Stadtkasse durch die vom Stadtrat genehmigte Sondertilgung eines Darlehens, dessen Zinsbindungszeitraum abgelaufen ist. Es war noch ein Rest von rund 377 000 Euro offen. Dadurch, dass dieser abbezahlt wird, erspart sich Lichtenfels Schuldendienstleistungen von 80 000 Euro.