Stublang
Schulaktion

Großer Spaß mit gelben Entchen

Zugunsten der Gestaltung der Schulhöfe wurden in Stublang kleine Gummitiere zu Wasser gelassen.
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Am Start freuen sich Walter Mackert (Förderverein), Michael Endres (Elternbeirat) mit Tochter Finja und Rektorin Gudrun Mackert (v.l.).
Am Start freuen sich Walter Mackert (Förderverein), Michael Endres (Elternbeirat) mit Tochter Finja und Rektorin Gudrun Mackert (v.l.).
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Ente mit Schnurrbart, mit Brille, mit Bierkapsel als Kopfbedeckung oder als Club- oder FC Bayern-Ente: Recht phantasievoll bemalten und schmückten etliche Erst- bis Viertklässler der Ivo-Hennemann-Grundschule ihre Gummi-Enten. Dies in der Absicht, die eigene Ente mitten im Pulk herauszufinden und so besser anfeuern zu können. Am Samstag war der Stublanger Bach Döritz Austragungsort des zweiten Entenrennens.

Eltern, Elternbeirat und Mitglieder des Fördervereins hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun. Schließlich trafen die teilnehmenden Schüler mit ihren Lehrerinnen erst nach einer Sternwanderung gegen 10 Uhr in Stublang ein und hatten zunächst ordentlich Durst. Dann war es soweit. Sortiert nach Klassen starteten die 152 Enten der Grundschüler.

Stau-Brett hatte es in sich

Flugs trieb die gelb-bunte Schar die Döritz entlang von der mittleren Brücke Richtung Gemeindehaus. Begleitet von den Anfeuerungsrufen der Kinder schwammen die Gummitierchen bachabwärts - aufgehalten nur von einem Stau-Brett: Das hatte es aber in sich. Entchen, die nicht im Strudel versanken und zwischendurch wieder hochwirbelten, trieben dann schon mal rücklings oder verkehrt herum dem Ziel entgegen. Mit dem Käscher fingen fleißige Helfer die beschrifteten "Tierchen" am Ziel ein, barfuß im Wasser, zur Freude der vielen Eltern und Großeltern, die sich das feucht-fröhliche Spektakel nicht entgehen lassen wollten. "Nein, erfunden haben's wir nicht", erklärte Christian Voll vom Förderverein der Schule, die Bamberger Sandkerwa sei der Ideengeber gewesen.

Nach den Schülern waren die Geschwister und andere Kinder an der Reihe: Auch ihre weit mehr als 100 Enten plumpsten in den Bach, trieben mal schneller, mal langsamer zum rund 80 Meter entfernten Zielbalken. Als Letztes starteten die Eltern und Prominenten: Noch mal rund 40 Gummientchen schwammen um die Wette - und die waren von Anne Dusold liebevoll dekoriert worden. "Die Promineten kosten aweng mehr", lachte Rektorin Gudrun Mackert und erläuterte den Verwendungszweck des Betrages, der beim Entenrennen eingenommen wurde: Das Geld soll zur Gestaltung der Schulhöfe eingesetzt werden. Ein Vergelt's Gott richtete sie an die Familie Hubert Dinkel, Stublang, an Bäcker Dinkel sowie Metzger Schütz aus Serkendorf, außerdem an Ortssprecher Wolfgang Herold für die Unterstützung beziehungsweise dafür, dass das Gemeindehaus zur Verfügung gestellt wurde.

Als Preis für die Erwachsenen gab es Gutscheine für den Waldklettergarten in Banz, vom Gasthof "Scheune" in Schwabthal und Champagner. "Bitte nicht hier trinken", bat Walter Mackert vom Förderverein, "unsere Schule macht bei der Aktion ‘Unser Landkreis gemeinsam gegen Drogen‘ mit." Die ersten drei Schüler der einzelnen Klassen erhielten einen Gutschein einer Bad Staffelsteiner Eisdiele. Bei den Erwachsenen hatte Titelverteidigerin Carina Mackert das schnellste Entchen.

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