Lichtenfels
Stadtbaumeister

Gerhard Pülz freut sich auf die neue Aufgabe

Gerhard Pülz, Kreisbaumeister des Landkreises Main-Spessart, wird Nachfolger von Jürgen Graßinger als Stadtbaumeister in Lichtenfels.
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Macht sich nun bald beruflich auf den Weg nach Lichtenfels, dem er nie wirklich den Rücken gekehrt hat: Diplom-Ingenieur Gerhard Pülz, der angehende Stadtbaumeister. Das Bild zeigt den derzeitigen Kreisbaumeister des Landkreises Main-Spessart im Frühjahr an der Brückenbaustelle in Gemünden.Landkreis Main-Spessart
Macht sich nun bald beruflich auf den Weg nach Lichtenfels, dem er nie wirklich den Rücken gekehrt hat: Diplom-Ingenieur Gerhard Pülz, der angehende Stadtbaumeister. Das Bild zeigt den derzeitigen Kreisbaumeister des Landkreises Main-Spessart im Frühjahr an der Brückenbaustelle in Gemünden.Landkreis Main-Spessart
Der 44-Jährige Pülz freut sich darauf, auch unter der Woche bei seiner Familie in Lichtenfels sein zu können, denn in den letzten zwölfeinhalb Jahren war dies zumeist nur am Wochenende möglich. Die Familie hatte sich bewusst dafür entschieden, ihr Haus am Obermain zu bauen, wo Angehörige und Freunde sind. Das Ein-Zimmer-Apartment in Unterfranken wird Gerhard Pülz nun bald aufgeben können. Er freue sich darauf, in seiner Heimatstadt mitgestalten und Impulse geben zu können, sagt er im Gespräch. In Lichtenfels sei gerade eine gewisse Aufbruchstimmung zu spüren, merkt er an. Und dass es für ihn ganz klar gewesen sei, sich auf diese Stelle zu bewerben. Übrigens war schon sein Vater Paul Pülz Kreisbaumeister hier, und sein Großvater Philipp war als Abteilungsleiter beim damaligen Straßen- und Flussbauamt Kronach tätig. "Eine Baudynastie sozusagen", sagt Gerhard Pülz mit einem Lachen.


Programme entwickelt

Er selbst hat Bauingenieurwesen und Bauinformatik in Coburg und Weimar studiert. Gemeinsam mit einem Studienfreund entwickelte er Software, die heute manch einem Berufskollegen bei Berechnungen nützlich ist. Kapital wolle man damit nicht machen, betont Pülz darauf angesprochen. Es hätten sich schöne Kontakte daraus ergeben, sagt er - und das genügt ihm dann auch schon.
Gleichwohl er sich sehr über die Entscheidung der Lichtenfelser Stadtverwaltung freut, nimmt er von Karlstadt nicht mit Hurra Abschied. Er habe da eine "sehr schöne, gute Stelle und tolle Kollegen". Die hätten Bedauern geäußert, zeigten aber auch Verständnis für seinen Wechsel.
Ob es gut ist, als Stadtbaumeister am Arbeitsort auch zu wohnen? Da gibt es verschiedene Ansichten. Mit Sicherheit wird man öfter auf Berufliches angesprochen. Aber man darf annehmen, das Gerhard Pülz damit umzugehen wissen wird. Kontakt zu Menschen hatte er in seiner Heimatstadt ja auch in den zurückliegenden Jahren schon viel, denn er ist als touristischer Stadtführer unterwegs. "Das macht mir Spaß", erzählt er, deshalb habe er es beibehalten und alle paar Wochen einer Gruppe seine Stadt gezeigt. Für ihn ist klar, dass er auch in neuer beruflicher Funktion dem Team der Stadtführer angehören möchte.


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