Altenkunstadt
Kirchweih

Fröhlichkeit und Hoffnung

Mit einem Konzert der vereinigten Posaunenchöre aus Schmölz und Strössendorf fand die Kreuzbergkirchweih ihren gelungenen Abschuss. Zuvor hatten zahlreiche Besucher rund um das Gotteshaus gefeiert.
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Einen mächtigen Klangkörper bildeten die Posaunenchöre aus Schmölz und Strössendorf beim Abschlusskonzert in der Kreuzbergkirche. Foto Dieter Radziej
Einen mächtigen Klangkörper bildeten die Posaunenchöre aus Schmölz und Strössendorf beim Abschlusskonzert in der Kreuzbergkirche. Foto Dieter Radziej
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Nach dem Kirchweihkonzert und einem anschließenden Dämmerschoppen bot das Fest der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in und um die Kreuzbergkirche viele erlebnisreiche und einprägsame Stunden, so schon beim Festgottesdienst und dem Kindergottesdienst.

Das Wetter zeigte sich dabei von seiner besten herbstlichen Seite, weshalb die erfrischenden Getränke, der Mittagstisch und anschließend sogar Kaffee und Kuchen stets auch "unter Gottes freiem Himmel" genossen werden konnten.

Spielstraße

Der Kerwa-Kids-Club wartete mit einer Spielstraße auf, die selbst so manche Erwachsenen animierte, während die Montagsbastler ihren Basar, gleichsam einen breiten Querschnitt der ehrenamtlichen Tätigkeiten, wie Deko-Material und vor allen Dingen viele Handarbeitsarbeiten, präsentierten und zugleich Anregungen für die bald beginnenden Advents- und Weihnachtszeit gaben.

Natürlich durfte bei alledem auch das Abschlusskonzert nicht fehlen. Viele Gläubige hatten sich aus diesem Anlass im Gotteshaus eingefunden, wobei ein stattliches Ensemble von Bläserinnen und Bläser in einem schönen Wechselspiel unter der Leitung von Karlheinz Krause und Pfarrer Rudolf Ranzenberger zur Ehre und dem Lob Gottes, wie es schon einleitend erklang, spielte. Alle Kirchenbesucher wurden anschließend von Pfarrer Christian Brecheis begrüßt, der sich zugleich bei allen Mitwirkenden mit aufrichtigen Worten bedankte.

"Morgenstimmung"

Danach vermittelten die Posaunenchöre sogar etwas eine "Morgenstimmung", wie sie vielfach bei Kirchensonntagen auch wahrnehmbar ist, und Pfarrer Rudolf Ranzenberger verglich den Inhalt dieser Melodie mit Empfindungen bei einem Gang von Burgkunstadt aus über die Mainbrücken, wobei der Morgendunst für eine besondere Stimmung sorgen kann.

Die Bläserinnen und Bläser verstanden es auch mit ihren temperamentvoll dargeboten Musikstücken Fröhlichkeit und Hoffnung zu vermitteln, wobei die unterschiedlichen Einsätze der Instrumente dem eine besondere Klangfülle verliehen.

Herzensfreude

Mit dem getragenen Werk "In Dir ist Freude" gelang es den Mitwirkenden, selbst etwas von dieser Herzensfreude zu vermitteln, während anschließend der Wunsch nach "Gottes Segen", mit seinen Vor- und Zwischenspielen in unterschiedlichen Formen, dem eine besondere Prägung verliehen. Im etwas abgewandelter Form erklang "Lobet den Herrn, meine Seele", ein anspruchsvoller Chorsatz. Dazu passten vortrefflich die Worte von Martin Luther King, der immer wieder daran erinnert hatte, dass alle Menschen, gleich welcher Religion und Hautfarbe, von Gott geschaffen worden waren und gleich sind, weshalb die Posaunenchöre ebenfalls etwas instrumental auf diese "Brüderlichkeit" eingingen.

Die Sarabande von Händel aus der Barockzeit und danach "Prince of Denmark's March", vielleicht das bekannteste Werk von Jeremiah Clarke, bildeten ein wohlvorbereitetes Finale. Der dankbare Applaus galt den Chorleitern Pfarrer Rudolf Ranzenberger und Karlheinz Krause mit ihren Mitwirkenden, die bei dieser Gelegenheit auch nochmals die Instrumente zur Ehre Gottes in die Höhe hielten.

Dankesworte wurden in diesem Zusammenhang aber auch den vielen freiwilligen und fleißigen Händen, die die Kreuzbergkirchweih wieder mit viel Leben erfüllt hatten, zuteil.



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