Zapfendorf
Verkehr

Frei Fahrt nicht vor Juni

Die Überfahrt ins Industriegebiet vom Nordkreisel in Zapfendorf bleibt weiter zu. Der Bau der Straße zieht sich.
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Die Verbindung am Nordkreisel Richtung Industriegebiet ist in Zapfendorf immer noch gesperrt.Tobias Kindermann
Die Verbindung am Nordkreisel Richtung Industriegebiet ist in Zapfendorf immer noch gesperrt.Tobias Kindermann
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Es wird noch etwas dauern, bis die neue Überfahrt am Nordkreisel von Zapfendorf für den Verkehr freigegeben wird. "Wir haben von der Bahn noch keinen offiziellen Termin bekommen", sagt der Zapfendorfer Bürgermeister Volker Dittrich (Alternative für Zapfendorf). Den gibt es auch noch nicht, bestätigt Frank Kniestedt, Sprecher der Bahn. "Wir rechnen mit Ende Mai, Anfang Juni damit, dass wir fertig werden." Warum zieht sich die Sache so? Dort, wo die neue Überführung an die Mainbrücke hinführt, mussten noch Grundstücksverhandlungen mit einem Privatmann geführt werden. Die sind zwar inzwischen abgeschlossen, bestätigt auch Bürgermeister Dittrich.
"Aber aktuell werden noch Pläne für eine Stützmauer ausgearbeitet werden", sagt Kniestedt. Das werde noch etwas dauern. Der Bahnsprecher verweist allerdings auch darauf, dass das nicht Teil der Planungen zum Bau der ICE-Strecke gewesen sei.
Auch an anderer Stelle stehen noch Sperrschilder: Die Unterführung für Fußgänger und Radfahrer in Höhe des Raiffeisenmarktes darf noch nicht benutzt werden. Hier fehlt auf Westseite noch ein einsprechender Straßenausbau. Momentan ist das noch Baustraße, wer etwa mit einem Rollator da durch muss, bekommt wegen des schlechten Untergrunds Probleme. Wann hier die Arbeiten beendet werden, weiß auch Frank Kniestedt aktuell nicht. "So etwas hängt auch vom Wetter ab."
"Wir werden ohnehin noch in der nächsten Zeit ein Abstimmungsgespräch mit der Bahn führen müssen", betont Dittrich. Es gäbe noch viele Details zu besprechen. Der wichtigste Punkt dabei: Die neue Straße Richtung Ebing wird die Gemeinde von der Bahn übernehmen - und möchte sie um zwei Meter verbreitern. Was das kosten wird, kann man noch nicht sagen: "Das hängt davon ab, wie sich das umsetzen lässt." Kann man etwas ansetzten, soll eine komplett neue Straßendecke gebaut werden. Das weiß man noch nicht.
Auch an der Unterführung in Ortsmitte, wo sich vor dem Bau der ICE-Strecke noch ein Bahnübergang befand, fehle auf westlicher Seite noch ein Vordach, sagt Kniestedt.
Doch Verzögerungen bei den Projekten am Rande der neuen ICE-Strecke sind die Zapfendorfer zwischen schon gewöhnt. Bestes Beispiel dafür war die Wiedereröffnung der Straße zwischen Breitengüßbach und Zapfendorf. Ursprünglich war sie für Mitte vergangenen Jahres vorgesehen, doch erst zwei Tage vor Weihnachten wurde die Strecke schließlich wieder freigegeben.
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