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Uetzing
Faschingszug

Flotte Bienen schwärmten im Döbertengrund aus

Der "Döberten-Express" von Serkendorf nach Uetzing war diesmal betont ökologisch unterwegs.
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Die flotten Bienen aus der Stublicher Flur schwärmten am Faschingsdienstag nach Uetzing aus.  Fotos: Gerd Klemenz
Die flotten Bienen aus der Stublicher Flur schwärmten am Faschingsdienstag nach Uetzing aus. Fotos: Gerd Klemenz
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Am Faschingsdienstag schlängelte sich der "Döberten-Express" von Serkendorf nach Uetzing. In der Ortsmitte Uetzings setzte dann die fleißige "Arbeitsbiene" Marianne in ihrer Büttenrede so manch spitzen Stachel.

"Imker" Manuel Schrüfer begrüßte auf dem Marktplatz den "Döberten-Express", der sich aus einer bunten Scharan Narren und geschmückten Umzugswagen zusammensetzte. "Sum Sum Sumserum - Ich bin heut net stumm, was nützt uns Bienen das Volksbegehren, wir können uns eh nicht wehren. Ihr wöllt die Landwirte nehmen in die Pflicht, na so einfach ist die Sache nicht. Wenn von euch keiner mehr Blumen sät, jedes Unkraut rausgestochen, abgemäht, statt Rosen Steine in den Gärten sprießen, so könnt ihr uns Bienen das Leben auch vermiesen", stellte Honigbiene Marianne in ihrer Büttenrede fest. Mehr Möglichkeiten für ihre Nektar-suche erhofft sie sich vom neuen Bürgergarten. "Meine Wirtsblume hat offen, immer, euch trifft es da viel schlimmer. Euer Wirt bestimmt, wenn ihr habt Durscht. Do wär's fei besser Herr Bürgermeister, sie tun den Bürgergarten in an Biergarten umwandeln", so die sorgende Biene. "Nur wenn ich über die Marktplatzbrücke düs', verlier' ich jedesmal die Pollen von meina Füß, des kummt von die Turbolenzn, die Brück hot an Knick, das ließ scho a Rentner vom Rentnerstammtisch durchblick. Hat die Brücke nen Knick, war der Traktor wohl zu dick", so der Kommentar. Den Nussprügelorden verliehen Manuel Schrüfer und Marianne Dinkel in diesem Jahr an Astrid Krappmann und an Harald Greich.

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