Eggenbach
Weihnachtszauber-Markt

Es weihnachtet in Eggenbach

Schon am Wochenende vor dem ersten Advent stimmt das Dorf auf die Zeit der Vorfreude und auf festliche Tage ein.
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Margot Heiß trommelt im wahrsten Sinne des Wortes für den zweiten Eggenbacher Weihnachtszauber-Markt. Fotos: Ramona Popp
Margot Heiß trommelt im wahrsten Sinne des Wortes für den zweiten Eggenbacher Weihnachtszauber-Markt. Fotos: Ramona Popp
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In Eggenbach weihnachtet es längst. Am kommenden Wochenende, eine Woche vor dem ersten Advent, lädt der kleine Ortsteil von Ebensfeld nämlich wieder zu einem dreitägigen Weihnachtszauber-Markt ein. Nach einer gelungenen Premiere im vergangenen Jahr haben Margot Heiß und ihre Helfer die Ausstellungsräume des familieneigenen Antiquitätenhandels im Alten Fest- und Tanzsaal des Dorfes einmal mehr in eine stil- und stimmungsvolle kleine Weihnachtswelt verwandelt: da ein goldener Engel, dort eine silberne Etagere mit roten Äpfeln drauf, Kerzenschein und Lichterglanz.

Einrichtungs- und Dekorationsideen finden sich zuhauf, außerdem werden rund 30 Aussteller Schönes und Selbstgemachtes zum Verschenken oder Sich-selbst-eine-Freude-machen anbieten. Regina Kraus, die örtliche Goldschmiedemeisterin, ist Mitveranstalterin und zeigt Kreationen aus eigener Werkstatt.


Etwas für Nase und Gaumen

Auch Nase und Gaumen werden mit Glühwein, Plätzchen, Pralinen und anderen Leckereien schon einen Vorgeschmack auf den Advent bekommen. Auch im Freien, auf dem Vorplatz, soll es heimelig werden. Die Eggenbacher Feuerwehr wird den Grill anschüren. Margot Heiß freut sich zudem auf ein "Coffee-Bike", das heuer zum ersten Mal dabei sein soll.

Der Gesellschaft für soziale Einrichtungen mbH Schloss Neuhof bei Coburg ermöglichen sie und ihr Team gerne, in diesem Ambiente Vogelhäuser, Bienen- oder Insektenhotels und weihnachtliche Holzarbeiten aus eigener Werkstatt anzubieten. Von dieser Einrichtung für Suchtkranke werde natürlich keine Standmiete verlangt, betont Margot Heiß, da der Verkauf ja dem sozialen Zweck diene. Was eingenommen wird, komme auf Umwegen wieder den Leuten im Wohnheim zugute, etwa bei Freizeit-Aktivitäten, versichert Heimleiter Oliver Schuller. Das Entscheidende sei aber, dass die Qualität der in der Arbeitstherapie hergestellten Produkte geschätzt wird. Darauf seien die Bewohner "mega stolz" - und es tue ihnen gut, wenn ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird. Nicht zuletzt sei der Stand auch Öffentlichkeitsarbeit für die soziotherapeutische Einrichtung, fügt Schuller hinzu. "Wer mehr über uns erfahren möchte, kann sich an uns wenden."

8500 Einladungskarten haben die Veranstalter drucken lassen und in den vergangenen Wochen unters Volk gebracht. Gelegenheit zu einem Besuch des "Weihnachtszaubers" gibt es an drei Tagen, Freitag, 24. November (18-22 Uhr), Samstag, 25. (11-20 Uhr), und Sonntag, 26. November (11-18 Uhr).
Die Gereuther Musikanten werden wieder zum Auftakt spielen, Bürgermeister Bernhard Storath wird die Eröffnung vornehmen.
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