Lichtenfels
Eröffnung

Ein Prosit auf das weithin bekannte Lichtenfelser Volksfest

Mit einem Platzkonzert und einem Festzug wurde das Lichtenfelser Schützenfest eröffnet.
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Die Islinger Musikanten zogen mit Pauken und Trompeten auf den Schützenplatz ein. Foto: Alfred Thieret
Die Islinger Musikanten zogen mit Pauken und Trompeten auf den Schützenplatz ein. Foto: Alfred Thieret
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Mit einem Platzkonzert auf dem Marktplatz vor dem Rathaus kündigten am Freitagabend die Islinger Musikanten mit ihrem Leiter Robert Mahr das traditionelle Lichtenfelser Schützen- und Volksfest an.

Wie immer konnte die Bevölkerung das Festbier an dem vor dem Rathaus abgestellten Durstlöschzug der Brauerei Leikeim testen und somit neben der mitreißenden Blasmusik einen weiteren Vorgeschmack auf das bevorstehende Fest erhalten, das von vielen Bürgern freudig erwartet wurde.

Die ob des unbeständigen Wetters zahlreichen mitgebrachten Regenschirme mussten wegen der wenigen Regentropfen nicht aufgespannt werden.

Neben dem Ersten Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD) und seinen beiden Stellvertretern, der Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner (CSU) und dem Dritten Bürgermeister Winfried Weinbeer (FW), waren auch die meisten Stadtratsmitglieder erschienen, um sich in einem kurzen durch die Polizei abgesicherten Festzug angeführt von den Islinger Musikanten und gefolgt von den vielen Jungschützen, den Schützendamen in ihren schmucken Dirndeln und den Schützen in ihren einheitlichen Uniformen mit grünem Hut mit Feder, zum Schützenplatz zu begeben.

Bei einer Platzrunde vorbei an den 47 Schausteller- und zehn Fahrgeschäften bis zum Biergarten und zur Bühne, wo die Islinger Musiker Platz nahmen, wurden die Schützen und Ehrengäste freudig von den zahlreichen Besuchern empfangen.

Zwei Schläge

Nach der Begrüßung durch den Ersten Schützenmeister Erwin Kalb beförderte Bürgermeister Hügerich den Zapfhahn mit zwei kräftigen Schlägen in das erste Fass Schützenfestbier und eröffnete mit dem Ausruf "Die fünfte Jahreszeit ist angebrochen" das zehntägige Schützenfest, worauf die Islinger Musikanten die Besucher gleich zu einem zünftigen Prosit der Gemütlichkeit aufforderten. Die Islinger Blasmusik unterhielt die Schützenfestbesucher noch bestens bis in den späten Abend, ehe nach Einbruch der Dunkelheit noch ein Feuerwerk den Himmel erleuchtete. Am Samstag sorgten dann am Nachmittag das Leuchsentaler Jugendblasorchester und am Abend die Stadtkapelle Teuschnitz für Stimmung im Schützengarten.

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