Bad Staffelstein
Dorffest

Die Vorbereitungen für "Horsdorf in Flammen" laufen - Wie kommen die Freiwilligen voran?

Am Samstag, 11. August, ist Horsdorf abends erleuchtet. Die Vorbereitungen für das Fest "Horsdorf in Flammen" sind in vollem Gange - heuer werden wieder über 1000 Besucher erwartet. Wie kommen die Organisatoren und Helfer voran?
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Im Trog können die Kinder den Bach herunterfahren.  Foto: S. Stieranka
Im Trog können die Kinder den Bach herunterfahren. Foto: S. Stieranka
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Die Buden stehen noch nicht, die Kabel sind nicht verlegt, die Scheinwerfer nicht montiert: Am Samstag, 11. August, findet das Dorffest "Horsdorf in Flammen" statt und nun beginnt für die freiwilligen Helfer und Organisatoren die heiße Phase.

"Es geht zwei bis drei Wochen vorher los. Wir sind jeden Abend im Einsatz", erläutert Peter Donath, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, den Umfang der Arbeiten, die derzeit noch zu erledigen sind. Und die Liste der Dinge, die noch anstehen, ist lang. Bislang haben die Einwohner von Horsdorf schon die Lauter und den Mühlbach gesäubert, die Gräser an den Ufern entfernt, die Holz-Behälter für die Kerzen gereinigt und eine Brücke von Moos befreit. Sieben Personen gehören zu den Stamm-Helfern - 30 bis 40 sind es am Samstag beim Dorffest. "Die Dorfbewohner übernehmen die Arbeiten selber. Du bist stolz drauf, denn das ist deine Heimat", sagt Donath, während er zum Bach schaut.


Er hat das Dorffest zusammen mit einer Kollegin 2012 wieder ins Leben gerufen und organisiert es seitdem Jahr für Jahr mit. Auch die Feuerwehr beteiligt sich - Angst wegen der Trockenheit müssten die Gäste aber heuer nicht haben. "Selbst wenn mal eine Fackel umfällt, ist das verkraftbar. Die Scheinwerfer sind nicht so stark von der Wärmeleistung und wir sind auch auf LED umgestiegen. Außerdem wässern wir den Rasen relativ häufig in der letzten Zeit", schätzt der Zweite Kommandant der Feuerwehr Horsdorf, Johannes Uhmann, die Situation ein. Auch er engagiert sich für seine Gemeinde - für ihn ist es "Ehrensache".


Engagement in jungen Jahren

Und dafür engagiert sich der 27-Jährige gerne, genau wie Peter Donath. Für beide ist die Atmosphäre am schönsten. Damit die Besucher aber vor Begeisterung klatschen, wie in den vergangenen Jahren zuvor, müssen die Freiwilligen in den kommenden Tagen noch die Elektrik machen, die Häuser anstrahlen, Fackeln füllen, die Buden platzieren und alle Einrichtungen für die Verpflegung
installieren.


Heuer wird außerdem ein Einbahnstraßen-Verkehr eingerichtet, weil die Durchfahrt im Begegnungsverkehr in den vergangenen Jahren schwierig war. Eine Festgenehmigung gibt es bereits. Und auch sonst gab es einige Arbeiten, die bereits Monate im Voraus in Angriff genommen wurden wie die Anfrage bei Metzgern und Brauereien wegen der Verpflegung der Gäste.
Trotz der kleinen Veränderungen, die von Jahr zu Jahr unternommen werden, gibt es eine Sache, die gleich bleiben soll: die Größe der Veranstaltung. "Wir wollen nichts vergrößern. Denn dann gibt es zu wenig Platz und kein Flair", so Donath.


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