Weismain
Stadtrat

Dauerparker auf dem Weismainer Marktplatz nerven

Im Gremium wird der Ruf nach verstärkten Kontrollen laut. Fehlende städtische Vertreter bei Festabend für Partnerstadt Queven fordern Kritik heraus.
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Häufig beeinträchtigen Dauerparker die Verkehrssituation auf dem Marktplatz in Weismain.  Foto: Dieter Radziej
Häufig beeinträchtigen Dauerparker die Verkehrssituation auf dem Marktplatz in Weismain. Foto: Dieter Radziej
Mit der Verkehrssituation am Markplatz hatte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung zu befassen.
Zu Beginn berichtete Bürgermeister Udo Dauer (CSU) von einem Gespräch mit der Rechtsaufsichtsbehörde im Landratsamt Lichtenfels bezüglich des Haushaltsplanes der Stadt für 2018, wobei ein baubegleitendn Prüfung durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband bei den größeren Bauprojekten angeregt worden sei. Im Stadtrat bestand, bei einer Gegenstimme, Einigkeit, ein diesbezügliches Angebot einzuholen, um abzuschätzen, wann diese Dienste in Anspruch genommen werden könnten und mit welchen finanziellen Aufwendungen die Stadt dabei zu rechnen habe.
Einen Bericht zum Erschließungsgebiet Gewerbegebiet Weismain "Feldteile III bis V" gab Dipl.-Ing. (FH) Matthias Ott vom Ingenieurbüro A + I, Neudrossenfeld. Er zeigte den aktuellen Stand mit den bisherigen Erschließungsmaßnahmen auf, der auch eine Verlegung der Hochdruck-Gasleitung erfordert hatte. Die Gesamtkosten bezifferte er mit 4,2 Millionen Euro. Nach dem derzeitigen Planungsstand beträgt der Wert der umgesetzten Maßnahmen 1,29 Millionen Euro, wovon rund 450 000 Euroabgerechnet und bezahlt sind .
Anliegen der Ratsmitglieder waren ein Handlauf im Zugangsbereich des Rathauses, wie es Julia Spörlein (CSU) vorbrachte, die Beleuchtungssituation im Kastenhof und die Dauerparker auf dem Marktplatz. Mitunter könnten hin und wieder Verkehrskontrollen, so Stadtrat Jochen Schäfer (BB), zur Verbesserung der Situation beitragen.
Wenn es schon einen Besuch aus der Partnerstadt Queven mit einem Festabend gegeben habe, dann sei es nach seiner Auffassung mehr als peinlich gewesen, so Stadtrat Matthias Müller (CSU), dass kein einzige "offizielle Vertreter der Stadt Weismain" anwesend gewesen sei. "Die Gäste haben sich darüber ebenfalls geärgert", fügte Stadträtin Gabriele Huber (GUB/FW) dem an.
Stadtrat Matthias Müller listete eine ganze Reihe von Kritikpunkten auf. So beispielsweise öffentlich angekündigte Wanderungen auf den Kordigast, wo weder eine Gastronomie geöffnet habe noch der Keltenspielplatz zu sehen sei. Ähnlich verhalte es sich mit einer in der gemeinsam mit den Nachbarkommunen herausgegebenen Wanderkarte abgebildeten Brücke zwischen Altenkunstadt und Theisau, die noch nicht bestehe. Hier wäre ein besseres Marketingkonzept wünschenswert, sagte Stadtrat Müller. In diesem Zusammenhang wurde auch darauf hingewiesen, dass an einem der letzten Samstage eine Urlaubergruppe mit 50 Personen vor dem Nordjuarmuseum stand, das nicht geöffnet hatte. Dies sollte in Zukunft besser abgestimmt werden, war der Wunsch der Stadtratsmitglieder.
Zum stellvertretenden Datenschutzbeauftragten ernannte der Stadtrat den Verwaltungs-hauptsekretär Stephan Schwab.


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