Bad Staffelstein

Das Jahresprogramm der Kur- und Urlaubsseelsorge Bad Staffelstein ist draußen

Beim Neujahrsempfang der Ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge Bad Staffelstein wurde ein umfangreiches Programm für das kommende Jahr vorgestellt.
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Matthias Beck und Pfarrerin Anja Bautz präsentieren stolz und mit Vorfreude das neue Ökumenische Jahresprogramm der Kur- und Urlaubsseelsorge Bad Staffelstein. Foto: Corinna Tübel
Matthias Beck und Pfarrerin Anja Bautz präsentieren stolz und mit Vorfreude das neue Ökumenische Jahresprogramm der Kur- und Urlaubsseelsorge Bad Staffelstein. Foto: Corinna Tübel

Der Neujahrsempfang der Ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge Bad Staffelstein hat Tradition. Mit vielen Bildern wurde vor den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Rückschau gehalten und neue Aktionen, wie etwa die Kinoexerzitien oder das Fahrradpilgern, vorgestellt.

Ob Jahreszeitenpilgern oder Motorradgottesdienst in Stublang, ob Gespräche in der Klinik, beim Mondscheinspaziergang, auf dem Pilgerweg, in Gesprächsrunden oder in Kanus auf dem Main: 5.511 Personen haben im vergangenen Jahr an Angeboten der Ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge Bad Staffelstein teilgenommen.

Möglich gemacht haben dies nicht nur Pfarrerin Anja Bautz und Gemeindereferent Matthias Beck, sondern vor allem auch die zahlreichen Pilgerbegleiterinnen und Pilgerbegleiter, Musikerinnen und Musiker, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Besuchsdienst, Kooperationspartner und so viele mehr. All diesen sprach Pfarrerin Anja Bautz am vergangenen Freitagabend beim traditionellen Neujahrsempfang ihren Dank aus.

Familienpilgern mit GPS-Geräten

In einem knappen Rückblick mit vielen Schnappschüssen auf der Leinwand gab es einige "Ahs" und "Ohs" im evangelischen Gemeindehaus zu hören. Das 2019 neu angebotene Familienpilgern etwa erfreute sich großer Beliebtheit. Ähnlich einer Geocache-Suche nahmen zahlreiche Eltern mit ihren Kindern an der Mühlenwanderung sowie an der Biberwanderung mit GPS-Geräten teil.

Während der Abendsegen in der Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg sowie die Taizé-Gebete schon lange gut von den Besuchern angenommen werden, verzeichneten die Mondscheinspaziergänge mit teilweise 210 Teilnehmern wohl Rekordzahlen. Auch bei der Meditativen Kanutour mit anschließender Andacht und Buffet habe man viele neue Gesichter verzeichnen können: "Das ist eine besondere Erfahrung, sich vom Wasser tragen zu lassen", resümierte Pfarrerin Anja Bautz.

Die Morgengebete im Kurpark, bei denen sich zu sonnigen Zeiten rund 105 Personen im Kreis zusammenfanden, werden einen neuen Leiter bekommen, denn der bisherige "Sommerpfarrer" Harald Wildfeuer verabschiedet sich nach 15 Jahren in dieser Funktion. Ihm nachfolgen wird im August Pfarrer Günter K. Wagener. "Frischen Wind" gab es im vergangenen Jahr auch durch Gemeindepraktikantin und Theologiestudentin Pia Heutling.

Titelbild mit Rundumblick

Das Titelbild des neuen Jahresprogramms 2020 der Kurseelsorge stammt vom Staffelberg. Ein buntes Kreuz reckt sich in den blauen Himmel. Es zeigt Richtung Bad Staffelstein und bietet einen wunderschönen Rundblick über die Stadt, Kloster Banz, die Coburger Feste und in die Weite des Gottesgartens hinaus. Dieses Kreuz gibt Orientierung, weist uns hin auf den, der mitgeht auf unseren Wegen, der uns beflügelt und unsere Füße "auf weiten Raum stellt", wie es der Beter von Psalm 31,9 beschreibt. Vielleicht stand dieser ja damals an einem ähnlich schönen Ort, stimmten Pfarrerin Anja Bautz und Gemeindereferent Matthias Beck auf "das Kommende" ein.

Kino und Fahrradpilgern

Auch das neue Programm der Ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge hat viel zu bieten: So gibt es neben Bewährtem nicht nur neue Gesichter im Besuchsdienst der Schön Klinik, einer wichtigen Stütze für die Patientinnen und Patienten vor Ort. "Alle sind dort ganz emsig unterwegs - mit viel Zeit und immer einem offenen Ohr", so Anja Bautz. Aufgrund des großen Zuspruchs wird es 2020 Kinoexerzitien mit wechselnden Filmbeiträgen zum Thema "Das Leben ist eine Baustelle geben".

Zudem bleibt man sportlich: 23 mutige Radlerinnen und Radler waren schon im vergangenen Jahr neun Tage lang nach Flüeli in der Schweiz unterwegs gewesen. Jeden Tag legten sie zwischen 60 und 90 Kilometer zurück und besichtigten auch Sehenswürdigkeiten und Kirchen vor Ort. Unter geistiger Leitung blieb aber immer wieder Zeit für Gespräche und Raum für neue Impulse.

Aufgrund des positiven Feedbacks baut die Ökumenische Kur- und Urlauberseelsorge Bad Staffelstein ihr Angebot in diesem Jahr weiter aus. Mit Anton Billinger aus Prächting hat sie einen hervorragenden Leiter gefunden: "Ich mache das einfach gerne, sonst fehlt mir etwas." Unterstützt wird dieser von dem Radfahrexperten Alois Hartig. Eine dreitätige Tour vom 22. bis 24. Mai entlang des Fränkischen Marienwegs und eine eintägige Fahrt am 18. Juli nahe Seßlach versprechen wertvolle geistige Impulse. Gemeindereferent Matthias Beck gab ebenfalls seinen Abschied bekannt und wird weiterziehen.

Dank mit Büffet und Film

Die nächste Veranstaltung des Programms findet am Sonntag, 2. Februar, statt. Ab 10 Uhr heißt es "Zeit zum Pilgern - Endlich nauswärts". Der Start in die neue Pilgersaison beginnt mit einer leichten Pilgertour durch den Gottesgarten über die Jakobuskapelle, die Eiserne Hand und dem Viktor-von-Scheffelblick nach Bad Staffelstein.

Eine gute Vernetzung sei für den Erfolg dieser Angebote sehr wichtig, so Pfarrerin Anja Bautz. Sie dankte daher auch Dekanin Stefanie Ott-Frühwald vom Dekanat Michelau sowie Anne Maria Schneider vom Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein.

Das Jahresprogramm der Ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge liegt in der evangelischen und der katholischen Kirche sowie im Kur- und Tourismus-Service aus und ist unter www.kurseelsorge-bad-staffelstein.de einsehbar.

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