Burgkunstadt
Spielfest

Bullriding lockte in Burgkunstadt die Cowboys an

Die Kinder durften sich auf dem Burgkunstadter Marktplatz nach Herzenslust austoben.
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Wie beim echten Rodeo hält man sich beim Bullriding nur mit einer Hand fest. Da hieß es nicht nur gut zupacken, sondern auch mit den Beinen den Bullen festumschließen, um sich möglichst lange auf dessen Rücken zu halten. Foto: Ingrid Kohles
Wie beim echten Rodeo hält man sich beim Bullriding nur mit einer Hand fest. Da hieß es nicht nur gut zupacken, sondern auch mit den Beinen den Bullen festumschließen, um sich möglichst lange auf dessen Rücken zu halten. Foto: Ingrid Kohles
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Zum Tag der Kinder verwandelte die Stadt erneut den historischen Marktplatz in einen Riesen-Spielplatz. Als Bürgermeisterin Christine Frieß das Spielfest eröffnete, war die Besucherschar aufgrund des vorangegangenen Regenschauers noch überschaubar. Aber das änderte sich im Lauf des Nachmittags, und bald waren alle Spielstationen heiß begehrt.

Wie immer war die Schatzsuche im Schafspferch von den Kleinsten bis zu den größeren Kindern umlagert. Jeder Strohhalm wurde auf der Suche nach den versteckten Münzen umgedreht, und die Kids freuten sich über jeden Fund. Auch am Wassertrog herrschte beim Apfelwettschnappen stets Hochbetrieb. Stadtrat Marco Hennemann hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Anfragen bei der Spielstation zu befriedigen. Als bei einer Runde ein Mitspieler plötzlich "kniff", tauchte er kurzerhand selbst mit unter, um den letzten Apfel aus dem Wasser zu holen. Der eine oder andere tauchte allerdings nicht nur mit dem Apfel sondern auch mit klitschnassen Haaren und Klamotten aus dem Wasser wieder auf. Da war es ganz praktisch, dass viele ihre Oberteile zur Seite legten und danach wieder in ihre trockenen Sachen schlüpfen konnten. In Vierergruppen machten sich die Kids daneben mit Magnetangeln bewaffnet auf Entenfang.

Der große Sandkasten mit Plastikschaufeln, Eimerchen und anderen Sandspielgeräten für die Kleinsten lockte zum Umgraben, Kuchenbacken und Sandburgen bauen. Direkt daneben tobten sich die Kleinen auf der großen Hüpfburg des kreiseigenen Spielmobils. Wie immer bildete sich beim Kinderschminken eine Warteschlange, so dass die kreativen Malerinnen alle Hände voll zu tun. Ein großes Areal des Marktplatzes gehörte wieder den motorisierten Kindern, die sich mit den Elektroautos und -motorrädern vergnügten. Glitzertattoos zauberten die Erzieherinnen des katholischen Kindergarten St. Theresia auf Arme, Beine und Gesichter.

Der absolute Renner war aber das Bullriding vor der Pfarrkirche. Nach einer kurzen Probephase konnte am Steuerpult die Geschwindigkeit und die Dreh- und Stoßgeschwindigkeit erhöht werden. Beim Zuschauen bekamen sicherlich auch viele Erwachsene Lust auf einen Proberitt. Aber, wie das bei einem Kinderspielfest ist, da haben die Kleinen Vorfahrt, und diese Spielstation war den ganzen Nachmittag so umlagert, dass keine freie Minute für einen "Fremdreiter" blieb.

Viel zu schnell ging dieser kurzweilige Nachmittag zu Ende. Für die Kinder bleibt der Trost, dass in den nächsten großen Ferien das Spielefest der Stadt auf dem Marktplatz in die nächste Runde gehen wird.



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