Bad Staffelstein
Schule

Bei Job-Rallye in Bad Staffelstein stellten sich Betriebe Schülern vor

100 Schüler konnten bei der Job-Rallye in Bad Staffelstein 16 Betrieb kennenlernen. Am 11. Juli fand die erste erste Schwellenbrecher-Rallye statt.
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Marco Schneider ist ein aufgeweckter Kerl. Eben war er mit seiner Gruppe noch in der Obermaintherme und hat sich dort besonders für die technische Seite des Bäderbetriebes interessiert und meint: "Ich überlege mir, ob ich da ein Praktikum mache."

Jetzt hört er sich an, wie Ottfried Kerner vom Steinmetzbetrieb Kerner den Betrieb und das uralte Handwerk vorstellt. Marco, der in Redwitz in die siebte Klasse der Albert-Blankertz-Mittelschule geht, stellt Fragen und wägt ab. Soll er im Praktikum - das nächstes Jahr ansteht und für das die Schüler bei der ersten Job-Rallye Ideen sammeln - etwas mit Metall machen, als Landschaftsgärtner oder in der Obermaintherme arbeiten?

Starke Gemeinschaft in Betrieben

Die ist einer von insgesamt 16 Betrieben, die ihre Türen für die Schüler geöffnet haben und ihren Beruf und Betrieb vorstellen konnten. Das sei nur ein Querschnitt der Betriebe, der ausgewählt wurde und im nächsten Jahr vielleicht noch erweitert wird, sagt Rosi Jörig, die die Idee dazu zusammen mit Cornelia Schüller, Referentin für Schule und Wirtschaft des Schulamtsbezirks Lichtenfels, hatte. "In Bad Staffelstein ist eine starke Gemeinschaft, auch in den Betrieben", meint Jörig.

Ihr gehe es darum, den Schülern die Vielseitigkeit dieses Netzwerks vorzustellen. Denn sie weiß, mittelständische Betriebe, nicht nur die reinen Handwerksbetriebe, brauchen Lehrlinge. So reichte die Bandbreite vom Mechatroniker über die Fachkraft für Gastrogewerbe zu Kaufmann und Bäcker.

Susanne Mayr, Konditormeisterin und Betriebswirtin, hat in ihrer Bäckerei insgesamt 25 Angestellte. Sie bietet Praktika an, denn anders bekomme man die Schüler nicht zum Handwerk. Das frühe Aufstehen schrecke den ein oder anderen ab, dennoch sagt sie bestimmt: "Handwerk ist das schönste, was es gibt."

Lehrerin Sophie Schneider hebt das große Interesse der Schüler hervor und fasst zusammen, warum diese Job-Rallye so wichtig ist: "Es geht darum, dass die Schüler auch wissen, wo sie Praktika machen können und mehr Ideen selbst haben und motiviert sind." Dass das funktioniert hat, konnte man an Marco Schneider sehen.

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