Bad Staffelstein
Unfall

Auto stürzt in Bad Staffelstein in Unterführung

Mit 2,46 Promille Alkohol ist ein 62-Jähriger in Bad Staffelstein mit seinem Auto in eine Fußgängerunterführung gekracht. Der Mann verletzte sich nur leicht.
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Unsanfte Landung. Der Fahrer dieses Wagens verletzte sich bei einem spektakulären Unfall in Bad Staffelstein nur leicht. Foto: Ferdinand Merzbach
Unsanfte Landung. Der Fahrer dieses Wagens verletzte sich bei einem spektakulären Unfall in Bad Staffelstein nur leicht. Foto: Ferdinand Merzbach
Zu einem spektakulären Verkehrsunfall kam es am Montagabend in Bad Staffelstein, als ein 62-Jähriger alkoholisiert und mit überhöhter Geschwindigkeit in seinem Chevrolet die Treppen einer Unterführung für Fußgänger gefahren ist. Der Mann wurde nur leicht verletzt.

Ein 62-Jähriger hatte sich am Montagabend gegen 22.15 Uhr trotz reichlichen Alkoholkonsums hinter das Steuer seines Pkws gesetzt. Weit kam er bei seiner Fahrt allerdings nicht. Deutlich zu schnell fuhr er auf der Angerstraße in Richtung St.-Georg-Straße. In einer Rechtskurve fuhr der Mann geradewegs in eine Fußgängerunterführung Richtung Auwaldstraße für die dortige Bahnstrecke.

Weitere Bilder vom spektakulären Unfall in Bad Staffelstein

In den Mauern verkeilt und völlig eingebeult kam das Fahrzeug zum Stehen. Mit nur leichten Verletzungen konnte der Mann sein Fahrzeug verlassen und torkelte einem Passanten in die Arme. Die Polizei war schnell vor Ort und musste nicht lange nach der Unfallursache suchen: Ein Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,46 Promille.

Der 62-Jährige wurde ins Krankenhaus nach Lichtenfels gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Den Führerschein ist der Mann los. Auf der Bahnstrecke zwischen Bamberg und Lichtenfels durften die Züge aufgrund des Unfalls in diesem Bereich nur mit Schrittgeschwindigkeit passieren.

Neben dem Totalschaden am Auto wurden mehrere Treppengeländer und Verkehrsschilder demoliert. Da sich am Wagen Rauch bildete, wurde die Feuerwehr hinzugerufen. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 12.000 Euro.


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