Bad Staffelstein
Tourismus

Aufwachen mit Blick auf Banz

Das Kurhotel in Bad Staffelstein hat jetzt vier Penthouse-Suiten, ein Angebot, das es im Landkreis so bisher noch nicht gab.
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Vom Bett aus auf Banz blicken: Die neuen Penthousesuiten bieten Ausblick auf die schönsten Sehenswürdigkeiten der Region. Fotos: Tobias Kindermann
Vom Bett aus auf Banz blicken: Die neuen Penthousesuiten bieten Ausblick auf die schönsten Sehenswürdigkeiten der Region. Fotos: Tobias Kindermann
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Sicher, der Blick zählt und die Größe: Der Gast kann wählen zwischen einem Blick auf den Staffelberg oder nach Kloster Banz und Räumlichkeiten, die es so bisher noch nicht in der Region gab. Das Kurhotel hat seine vier Penthousesiuten in Betrieb genommen, zusammen mit drei weiteren Zimmern bilden sie einen eigenen Bereich im zweiten Stock des westlich gelegenen Flügels.

Es ist ein Neubau, der so gar nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist, weil im Prinzip ein vorhandener Teil aufgestockt wurde. Rund 1,9 Millionen Euro investierte das Hotel für diese neue Zimmerkategorie. Die vier Suiten sind um die 80 Quadratmeter groß und besitzen teilweise auch Verbindungen zu den 36 Quadratmeter großen Zimmern, so dass sie sich für Familien kombinieren lassen.

Baubeginn war im September vergangenen Jahres, termingerecht wurden sie am 14. Juli fertig, am 15. Juli waren sie alle belegt. Und sie wurden danach auch weiter gut gebucht, sagt Direktionsassistentin Jana Popp.

Die bisherigen Zimmer im Kurhotel besitzen eine Größe von 36 Quadratmetern, die Suiten bilden also ein neues Segment. "Es sind immer zwei Dinge etwas zu planen und dann zu sehen, wie es am Markt angenommen wird", sagt Hoteldirektor Andreas Poth. Die ersten Reaktionen stimmen ihn zuversichtlich. Und auch Jana Popp bestätigt: "Die Suiten werden schon jetzt so gut gebucht wie die anderen Zimmer im Hotel."

Um die 250 Euro, je nach Saison und Buchungsdauer können die Preise variieren, kostet die Suite per Nacht. Im Preis enthalten sind dabei ein Tiefgaragenstellplatz, der Besuch in der Obermain-Therme und des hoteleigenen Spa-Bereiches, die Minibar und das Frühstück. Die neuen Zimmer bewegen sich bei 180 Euro, 20 mehr als die bisherigen Angebote. Poth sieht das als attraktives Angebot auch im Vergleich zu ähnlichen Offerten anderer Hotels - und wohl auch die Gäste: Ein Ehepaar etwa hat eine Suite für einen fünfwöchigen Urlaub in Bad Staffelstein gemietet. Und für Interessierte gibt es immer wieder Führungen in den neuen Bereich, um nicht belegte Suiten zu präsentieren. Sie geben sich gediegen, aber doch schlicht und klar, eine ist besonders auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern ausgerichtet.

Der Umbau ist die aktuell größte Erweiterungsinvestition in der Region im Hotelbereich, im kommenden Jahr soll ab Frühjahr ein weiterer Bauabschnitt folgen. Hier wird, ebenfalls für etwa 1,9 Millionen Euro, der andere Flügel aufgestockt. Hier werden 16 Zimmer mit einer Größe von 24 Quadratmetern entstehen, ein Angebot, das das Hotel so auch noch nicht hatte. Die Pläne dafür sind schon fertig.

Das größte Projekt folgt am Schluss. Für 2021/22 steht der Bau eines neuen Hotels mit 60 bis 72 ebenfalls rund 24 Quadratmeter großen Zimmern an, das ans Kurhotel grenzen wird. Hier geht es um eine Bausumme von 9,8 Millionen Euro.

Damit will das Kurhotel dann eine ganz andere Klientel ansprechen: Junge aktive Reisende, die eine günstige Übernachtung suchen.

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