Eichelsee

Auch für Landwirte soll etwas übrig bleiben

Der Bayerische Bauernverband würdigte langjährige Ortsbäuerinnen und Ortsobmänner.
Artikel drucken Artikel einbetten
Ortsobmann Michael Bienlein verlieh Kreisbäuerin Marion Warmuth die "Silberne Ähre". Foto: Andreas Welz
Ortsobmann Michael Bienlein verlieh Kreisbäuerin Marion Warmuth die "Silberne Ähre". Foto: Andreas Welz
+2 Bilder
Viele Ortsobmänner und Ortsbäuerinnen haben sich über Jahre und Jahrzehnte für den Bauernverband engagiert. Um dies zu würdigen, lud der Kreisverband Lichtenfels zu einem Abend in das Festzelt bei der Metzgerei Strauß in Eichelsee ein. "Uns ist es ein Anliegen, lang gedienten sowie ausgeschiedenen Ortsbäuerinnen und Ortsobmännern entsprechende Urkunden und Anstecknadeln zu überreichen sowie mit einem netten Geschenk Danke zu sagen", betonte Kreisobmann Michael Bienlein. Für ihre 15-jährige Tätigkeit im Kreisvorstand und als Kreisbäuerin erhielt Marion Warmuth die "Silberne Ähre". Mit der BBV-Ehrennadel wurde der ausgeschiedene stellvertretende Kreisobmann Rudi Steuer ausgezeichnet.

Michael Bienlein, Landesvorsitzender für Nebenerwerbslandwirte und Mitglied des BBV-Präsidiums, betonte: "Wir brauchen vor allem lebendige Ortsverbände, denn sie sind das Fundament des Verbandes. Die Arbeit des Bauernverbandes lebt aus der Bindung zu seinen Mitgliedern". Der Bayerische Bauernverband sei bis in die kleinsten Ortsteile vernetzt, das könne keine andere Berufsorganisation vorweisen.

Wie wichtig der Bauernverband ist, das machte BBV-Bezirkspräsident Hermann Greif am Tierschutz und Tierwohl deutlich, weil es immer mehr Menschen gebe, die nicht mehr wissen, wie die Landwirtschaft funktioniere. Allein von Nostalgie könne man nicht leben, letztendlich müsse unterm Strich was übrig bleiben, sagte er. Greif stellte anerkennend fest, dass die Politik inzwischen sehr viel getan und sehr viele Finanzmittel in den ländlichen Raum gepumpt habe.

MdL Ludwig Lerchenfeld (CSU) stellte fest, dass der Bauernverband im Landkreis Lichtenfels und in ganz Oberfranken gut aufgestellt ist. Es habe sich in der Landwirtschaft in den Jahren viel verändert, aber damals wie heute sei es wichtig, dass die Landwirtschaft gut organisiert ist. Der Umweltpolitiker sah das Hauptziel der Landwirtschaft in dem oft zitierten Slogan "Schützen durch Nützen".

Landrat Christian Meißner beleuchtete den schwierigen Spagat seiner Behörde, die zwischen der Überwachung von Umweltauflagen und einer gedeihlichen Landwirtschaft den richtigen Mittelweg finden müsse.


Die Ehrungen

Ortsbäuerinnen
40 Jahre: Dora Storch (Ebensfeld-Eggenbach), Babette Kraus (Weismain-Kleinziegenfeld), Rita Lieb (Lichtenfels), Evi Müller (Weismain-Wohnsig). 30 Jahre: Maria Leicht (Weismain-Arnstein);,Gunda Dauer (Weismain-Kaspauer). 15 Jahre: Martina Weiss (Hochstadt-Gruben), Ute Rehe (Weismain-Krassach), Elvira Hornung (Ebensfeld-Kümmel), Silvia Stief (Weismain-Buckendorf), Ingrid Meixner (Bad Staffelstein-Neuhof), Silvia Fiedler (Burgkunstadt-Theisau).

Ortsobmänner
40 Jahre: Sebastian Tempel (Weismain-Wallersberg). 35 Jahre: Johann Zenk (Bad Staffelstein-Stublang). 30 Jahre: Hans Will (Weismain-Geutenreuth), Manfred Kraus (Lichtenfels-Isling), Peter Hornung (Ebensfeld-Kümmel), Heinrich Voll (Lichtenfels-Reundorf), Georg Zahn (Bad Staffelstein-Unnersdorf). 15 Jahre: Christoph Bäuerlein (Ebensfeld-Kleukheim), Franz Kraus (Lichtenfels-Roth), Norbert Rehe (Weismain-Krassach), Enegelbert Lieb (Bad Staffelstein-Wiesen), Hans-Georg Warmuth (Lichtenfels-Tiefenroth).

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren