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Hochstadt
Gemeinderat

Zäune um Hochstadter Spielplatz werden höher

Das Hochstadter Gremium beschließ Stabgitter zur Einzäunung des Spielbereiches der Krippenkinder.
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Der Spielbereich der Krippenkinder (im Vordergrund) bekommt eine neue Einzäunung. Die niedrigen Zaunelemente im Hintergrund sind nicht mehr zulässig.  Foto: Werner Hauber
Der Spielbereich der Krippenkinder (im Vordergrund) bekommt eine neue Einzäunung. Die niedrigen Zaunelemente im Hintergrund sind nicht mehr zulässig. Foto: Werner Hauber
Die Schulleitung wünsche sich ein modernes Schulgebäude und dazu gehöre auch die Einrichtung eines LAN-Netzwerkes, sagte Bürgermeister Thomas Kneipp (CSU) am Dienstag im Gemeinderat. Die Vernetzung von sieben Räumen sei der erste Schritt in Richtung "digitales Klassenzimmer", welches nach und nach verwirklicht werden soll. Des Weiteren soll ein zusätzlicher EDV-Arbeitsplatz im Lehrerzimmer geschaffen werden. Die Kosten für diese Maßnahmen in Höhe von insgesamt 4250 Euro segnete der Gemeinderat ab.
Weiter beschlossen die Räte die Anschaffung eines Stabgitterzaunes zur Einzäunung des Spielbereiches der Krippenkinder auf dem Kiga-Spielplatz. Hier war zwar bereits ein kleiner Zaun vorhanden, der jedoch nicht mehr zulässig ist. Im Kindergarten sind laut einer Zusammenstellung der Kindergartenleitung momentan insgesamt 69 Kinder angemeldet. In den kommenden Jahren wird sich die Zahl voraussichtlich auf 81 Kinder erhöhen. Das Gremium erkannte daher folgende Bedarfsplanung an: 70 Plätze für den Kindergarten (3 bis 6 Jahre), 25 Plätze für die Kinderkrippe (unter 3 Jahren) und 15 Plätze für den Kinderhort (über 6 Jahre). "Ein Starkregenereignis, in einer Heftigkeit, wie ich es in Hochstadt in den vergangenen 30 Jahren noch nie erlebt habe." So beschrieb Bürgermeister Kneipp die Ereignisse vom 2. und 3. Juni, die mit der Überflutung von Straßen, Feldwegen und Kellern einhergingen. Am meisten betroffen waren neben Hochstadt auch Wolfsloch und Anger. Die Ortsfeuerwehren hatten an beiden Tagen alle Hände voll zu tun, wofür der Bürgermeister nochmals allen Einsatzkräften ausdrücklich seinen Dank aussprach. Aus Feldern, auf welchen vor allem Mais angebaut wird, ergossen sich Schlammlawinen in Gärten und Keller.


Von der Situation abhängig

Da in diesem Zusammenhang wohl einige Betroffene an die Gemeinde herangetreten sind, führten die Räte eine Grundsatzdiskussion. Die Gefahr einer Überflutung sei stark von der örtlichen Bebauungssituation abhängig. Grundstücke am Hang oder in Senken seien besonders gefährdet, so Kneipp. Wenn die Kommune Baugrundstücke zur Verfügung stellt, werden bereits bei der Planung eines Baugebietes geeignete Schutzmaßnahmen entwickelt. Die Kosten dafür würden auch auf die Käufer umgelegt. Eine andere Situation liege vor, wenn Grundstücke von privat erworben werden. In diesem Fall seien die Eigentümer selbst in der Verantwortung, geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln. "Ich verstehe den Ärger der Betroffenen, aber da sind uns leider die Hände gebunden. Es müssten Teile von Grundstücken durch die Gemeinde erworben werden, um entsprechende Maßnahmen umzusetzen und dafür müssten Fachleute ran, aber diese Kosten können wir nicht umlegen. Das wäre ungerecht anderen Bürgern gegenüber, die diese Maßnahmen bereits bei ihrem Grundstückskauf bezahlt haben", so Kneipp.
"Wir werden im Juli noch einmal über möglichen Grunderwerb reden, aber so wie das jetzt aussieht, wird das die Gemeinde wohl nicht übernehmen", sagte das Gemeindeoberhaupt nach einer kurzen Diskussion.
Aus zeitlichen und privaten Gründen sind der Feuerwehrkommandant der FFW Burgstall, Roman Dänner, sowie seine Stellvertreterin Michaela Fischer zurückgetreten. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt wird innerhalb von drei Monaten eine Feuerwehrversammlung abgehalten, um über die weitere Zukunft zu entscheiden.

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