Lichtenfels

Vom Korbmarkt 2013 bleibt ein gutes Gefühl

Das Wetter war nicht gut, aber: Nicht nur die Riesenmarionette "Dundu" hat als eine der Hauptattraktionen des 34. Lichtenfelser Korbmarktes bei den Besuchern einen guten Eindruck hinterlassen.
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Heinrich Geßlein aus Marktgraitz war einer der Leiter der beim Korbmarkt angebotenen Flechtkurse. Die Anzahl der Teilnehmer machte ihn zufrieden. Fotos: Markus Häggberg
Heinrich Geßlein aus Marktgraitz war einer der Leiter der beim Korbmarkt angebotenen Flechtkurse. Die Anzahl der Teilnehmer machte ihn zufrieden. Fotos: Markus Häggberg
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Das größte Lob für den Lichtenfelser Korbmarkt 2013 kam vom "Dundu". Genauer gesagt, von Stefan Charisius aus dem "Dundu"-Team. Er spricht für jene Großfiguren, die bei den vielen Korbmarktbesuchern einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen haben. "Wenn man als Kunstwerk so verstanden wird, wie wir hier verstanden wurden...", deutet Charisius unserer Zeitung gegenüber seinen Willen zur Wiederkehr im nächsten Jahr an. Die "Synthese aus Handwerk und Fest" fand er "interessant".
Interessant fanden wohl auch mehrere hundert Besucher die Ausstellung "Geflecht als Kunst" im Stadtschloss. Eine Strichliste, am gestrigen Sonntag von der Aufsichtsperson Julia Fischer geführt, belegt sage und schreibe 495 Besucher.

Nächstes Jahr wieder dabei
Keine genauen Zahlen, dafür ein gutes Gefühl hat Heinrich Geß lein.
Der Korbflechter aus Marktgraitz war Kursleiter bei den angebotenen Schnupperkursen rund ums Flechten. Ja, er will nächstes Jahr wieder dabei sein. Weil die Kurse gut angenommen worden seien, weil 50 Prozent Voranmeldung und 50 Prozent Kurzentschlossene doch eine zufriedenstellende Anzahl an Kursteilnehmern ergeben hätten, die im Umfeld der Stadtpfarrkirche nahe am "Dundu-Village" Grundkenntnisse der Flechtkunst erlernt haben.
Das Wetter. Jose Schilder fand es nicht so toll. "Nass als Gast", sei sie gewesen. Aber die flechtende Niederländerin nimmt das in Kauf, denn sie ist zum zehnten Mal auf dem Korbmarkt. Da stellen sich Erfahrungswerte auch bezüglich des Wetters ein. Sie will auch 2014 wieder nach Lichtenfels reisen.

"Wir müssen zufrieden sein"
Reisen muss Helmut Schulz hierher nicht - der Korbhändler kommt aus Schney. Von Durchschnitt spricht er in Bezug auf den diesjährigen Kommerz auf diesem Markt, vom schlechten Wetter als Grund dafür. Auch er hat Vergleichswerte durch langjährige Erfahrung. Seit 1984 ist er dabei, ein Urgestein. "Bei dem Wetter müssen wir zufrieden sein", resümiert er.
Wie es mit den Zahlen genau aussieht, weiß am letzten Korbmarkt-Abend des Jahres 2013 noch niemand. Ende September könne man über einen etwaigen finanziellen Erfolg der Großveranstaltung mehr sagen, sagt Citymanager und Vorsitzender des Stadtmarketingvereins Werner Schiffgen. Dann werden Rechnungen und Getränkekonsum ausgewertet sein, dann wissen auch die Brauereien mehr. "Ich gehe von einem ausgeglichenen Ergebnis aus", sagt Schiffgen. Als Veranstalter zeigt er sich am Sonntag zufrieden: "Kein Vandalismus, friedlich und gesittet", sei der Markt verlaufen. Und darum gehe es doch.

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