Als das mutmaßliche Opfer noch einmal in den Zeugenstand gerufen wurde, machte Staatsanwalt Christoph Gillot sie auf die neuen Zeugen und Beweise aufmerksam. Zeugen hatten berichtet, sie habe auch ihnen gedroht, sie wegen Vergewaltigung anzuzeigen, wenn sie sich von ihr trennen würden. Die Frau blieb aber bei der Behauptung, der Angeklagte habe sie vergewaltigt. Staatsanwalt Gillot beantragte daraufhin die Festnahme der 40-Jährigen wegen Falschaussage, falscher Verdächtigung und Freiheitsberaubung. Die Frau wurde noch im Gerichtssaal festgenommen.