Mistelfeld
Feuerwehreinsatz

Unwetter trifft Lichtenfels - Schlamm rutscht auf Staatsstraße

Mistelfeld war von dem heftigen Regen am Sonntag erneut betroffen. Wie bei dem Unwetter im April musste die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt werden. Auch im Stadtgebiet Lichtenfels selbst und in Oberwallenstadt hatte die Feuerwehr viel zu tun, um vollgelaufene Keller auszupumpen.
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Die Staatsstraße 2203 bei Mistelfeld war nach dem gestrigen starken Regen überflutet. Im Bild sind die Bemühungen zu sehen, den abgerutschten Schlamm von der Fahrbahn zu bekommen. Fotos: Stefan Johannes
Die Staatsstraße 2203 bei Mistelfeld war nach dem gestrigen starken Regen überflutet. Im Bild sind die Bemühungen zu sehen, den abgerutschten Schlamm von der Fahrbahn zu bekommen. Fotos: Stefan Johannes
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Wie Kreisbrandmeister Thomas Hofmann am Abend mitteilte, waren in Mistelfeld dieses Mal drei Anwesen betroffen, weit weniger als im April, als die Wassermassen aus dem Wald hinunter in den Ort geschossen waren. Dieses Mal kam das Wasser hauptsächlich von der Seite links der Staatsstraße (von Lichtenfels her gesehen) und spülte dort Schlamm mit auf die Fahrbahn. Diese musste kurzzeitig zur Säuberung gesperrt werden. Die Feuerwehren Lichtenfels, Seubelsdorf, Klosterlangheim, Isling, Roth und Schney hatten sich auf den Weg gemacht, um die Mistelfelder Wehr zu unterstützen. Die 60 Einsatzkräfte mussten an mehreren Stellen gegen den Schlamm kämpfen. Ein Radlader unterstützte sie schon bald dabei.

Im Stadtgebiet Lichtenfels pumpte die Feuerwehr weitere 14 Keller leer, in denen fünf bis 20 Zentimeter hoch Wasser stand. Dennoch meinte Hofmann, man sei glimpflich davongekommen, gravierende Schäden waren am Abend nicht bekannt.

Der starke Regen hatte am Sonntag kurz vor 17 Uhr eingesetzt, dauerte aber nur etwa 20 Minuten. Ende April hatte es dagegen fast zwei Stunden lang in Strömen gegossen. Betroffene Mistelfelder Bürger hatten da raufhin Maßnahmen zum besseren Schutz vor Hochwasser gefordert.
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