Mit diesen Auszeichnungen wird die hohe Qualität der handwerklichen Ausführung beim Rohbau des Kontrollzentrums für das Europäische Satellitennavigationssystem Galileo in Oberpfaffenhofen honoriert. Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ist ein dreistöckiges Gebäude für Leitung, Verwaltung und Technische Anlagen entstanden. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Axel Schultes, zu dessen Werken auch das Bundeskanzleramt in Berlin zählt. Die Umsetzung der Planung verlangte hochpräzises Arbeiten und innovative Lösungen im Stahlbetonbau. Dies wurde von der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH Weismain nach Einschätzung der Jury mit Bravour gemeistert. Unter hohem Zeitdruck seien über 1000 Tonnen Betonstahl und 6500 Kubikmeter Beton einzubringen sowie 15.200 Quadratmeter Sichtbetonflächen zu erstellen gewesen. In der Halle neigen sich drei eingestellte Türme aus Stahlbeton auf elliptischen Grundrissen über 9,18 Meter Höhe bis zur Decke und darüber hinaus. Den Staatspreis übergab Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil bei einer Feierstunde auf der internationalen Handwerksmesse in München an den Seniorchef des Bauunternehmens, Alois Dechant, und den Projektleiter sowie Prokuristen Helmut Reh.

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