Frauendorf

Sogar Kölner machten beim Hahnenschlag mit

In Frauendorf wurden am Kirchweih-Freitag Traditionen beim Hahnenschlag und Eierlauf wiederbelebt.
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Trotz lauter Anfeuerung und guter Unterstützung durch Bürger und Gäste ging dieser Schlag daneben. Im Bild Peter Reichert aus Stublang beim traditionellen Hahnenschlag. Fotos: Robert Krüger
Trotz lauter Anfeuerung und guter Unterstützung durch Bürger und Gäste ging dieser Schlag daneben. Im Bild Peter Reichert aus Stublang beim traditionellen Hahnenschlag. Fotos: Robert Krüger
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Neuer Wochentag, neue Programmpunkte, neuer Veranstalterkreis: Ein unterhaltsames Programm wurde den Bürgern und Gästen am Kirchweih-Freitag vor dem Gemeinschaftshaus in Frauendorf geboten. In den letzten Jahren war der Hahnenschlag immer am Dienstag nach dem Kirchweihwochenende von der Dorfgemeinschaft Frauendorf-Krögelhof abgehalten worden. Es war allerdings zunehmend schwieriger geworden, unter der Woche genügend Helfer zu gewinnen. Deshalb hatte man sich in diesem Jahr dazu entschlossen, die Kirchweihgaudi auf Freitag vorzuverlegen und als Mitveranstalter die Freiwillige Feuerwehr ins Boot zu nehmen. Jürgen Zapf, Vorstand der Ortsgemeinschaft Frauendorf-Krögelhof, zeigte sich davon überzeugt, dass diese Entscheidung richtig war, als er die zahlreichen Gäste von nah und fern begrüßte und sich auch über das gute Wetter freute.
Mit seinem Assistenten Achim Schnapp führte Zapf dann durch das Programm: Beim traditionellen Hahnenschlag ging es anfangs wirklich Schlag auf Schlag: Bereits die erste Teilnehmerin, Nicole Gründel aus Krögelhof, erlegte mit einem gekonnten Treffer den Hahn, sprich: den Tontopf, der den Hahn darstellte. Schon mit dem dritten Schlag ging der lebende Hase an Christian Gründel aus Frauendorf.


Parcours auf dem Spielplatz

Um den Abend noch abwechslungsreicher zu gestalten, wurde der Eierlauf reaktiviert, ebenfalls ein traditionelles Kirchweih-Spiel. Vier ausgeloste Teilnehmer mussten auf einem Löffel ein Ei (man verwendete vorsichtshalber einen Tischtennisball) durch einen Hindernisparcours auf dem Spielplatz transportieren. Hier entpuppte sich Christian Gründel als der geschickteste und schnellste Läufer.

Bei einem weiteren Einlagespiel - Transport von Wattebällen mit der Nase - zeigte sich Bettina Stark-Lunz aus Frauendorf als beste Teilnehmerin. Danach wurde wieder mit verbundenen Augen und Dreschflegel in der Hand nach dem Tontopf geschlagen - um den dritten Preis. So schnell es am Anfang ging, umso größere Schwierigkeiten hatten die Teilnehmer zum Schluss. Selbst die Erfahrenen der Vorjahre trafen diesmal nicht. Auch die teilnehmenden Gäste, darunter welche aus Köln und aus der Schweiz, hatten zwar viel Spaß, trafen aber den Tontopf nicht. Erst nach Einbruch der Dunkelheit beendete Michael Dusold aus End die Gaudi mit einem Treffer. Er durfte schließlich ein Tauben-Pärchen mit nach Hause nehmen.
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