Lichtenfels

Sieht die Unterführung künftig so aus?

Umbau  Im Stadtrat wurde erneut über die Neugestaltung der Unterführung in der Coburger Straße gesprochen. Es gibt drei Alternativvorschläge.
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Auf den ersten Blick wirkt dieser Vorschlag, als würde sich nichts verändern.  Foto: Landschaftsarchitektur GmbH
Auf den ersten Blick wirkt dieser Vorschlag, als würde sich nichts verändern. Foto: Landschaftsarchitektur GmbH
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Mit drei Alternativvorschlägen stellte sich Architekt Gunter Fischer bei der Stadtratssitzung dem Stadtrat. Sein letzter Vorschlag hatte zwar den Wettbewerb gewonnen, war in der Umsetzung allerdings auf Widerstand gestoßen.
"Es gehört zu einer Planung, dass man auch mal wieder neu anfängt", begann Gunter Fischer seine Präsentation. In seinem ersten Vorschlag (siehe Bild) würden die geringfügigsten Änderungen für die Unterführung zum Tragen kommen. Dies befürworteten viele der Stadtratsmitglieder. Monika Faber (SPD) berichtete, dass in den Gesprächen mit den Bürgern immer wieder aufkam, dass die Bilder in der Unterführung erhalten bleiben sollen. Robert Gack (CSU) betonte außerdem, dass die Bilder nicht rausgenommen werden können, ohne dass man einen geeigneten Platz zur Ausstellung gefunden habe. Bei dieser ersten Variante sollen die Bilder nur zum Streichen des Tunnels entfernt und anschließend wieder aufgehängt werden. Hinter den Bildern würde eine Lichtinstallation angebracht werden, die die Bilder zum Leuchten bringt und die Unterführung heller machen soll. Bei dieser Version steht noch nicht fest, wie Ein- und Ausfahrten gestaltet werden sollen.

Eisenbahnbilder erhalten

Bei der zweiten Variante soll die gesamte Unterführung mit Geflechtmatten verkleidet werden. Dieser Vorschlag fand jedoch kaum Zuspruch, da die Stadträte gerne an den Eisenbahnbildern festhalten möchten. Aus diesem Grund wurde auch der dritte Vorschlag recht schnell abgehandelt. Bei der Variante Pegellinie soll die historische Höhe durch eine Metalllinie dargestellt werden, aus der heraus unterschiedliche Farben leuchten könnten.
Ein Hauptkritikpunkt der Stadträte war auch, dass die bisher veranschlagten Kosten von rund 300 000 Euro zu hoch seien. Johannes Angermüller (JB) brachte es auf den Punkt indem er sagte: "Es ist schwer der Bevölkerung zu vermitteln, dass andere Maßnahmen zurück geschoben werden und in der Innenstadt sind 100 000 Euro mehr oder weniger egal."
Uneinig waren sich die Stadträte in der Frage, ob ein Beschluss noch vom alten oder doch lieber vom neuen Stadtrat getroffen werden sollte.


Beschlüsse und Kenntnisnahmen aus dem Stadtrat


Kenntnisnahmen Die Außenanlage für den Neubau der viergruppigen Kinderkrippe St. Christophorus in Lichtenfels übernimmt die Firma Piepenborck GmbH & Co. KG, Rödental. Außerdem wurde der Haushaltsplanentwurf 2014 des Zweckverbandes Konventbau Klosterlangheim ohne Einwendungen zur Kenntnis genommen. Auch wurde die Bekanntgabe der rechtsaufsichtlichen Genehmigung des Landratsamtes Lichtenfels zur Haushaltssatzung und der Haushaltsplan der Stadt Lichtenfels für das Jahr 2014 zur Kenntnis genommen.

Wohltätigkeitsstiftung Der Stadtrat nahm das zusammengefassste Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung und die Empfehlung zur Feststellung der Jahresrechnung der Stadt Lichtenfels und der Wohltätigkeitsstiftung für das Jahr 2012 zur Kenntnis. Anschließend nahm der Stadtrat Kenntnis von den Abschlusssummen und erteilte einstimmig die endgültige Anerkennung.

Ausgaben Der Stadtrat billigt einstimmig die über- und außerplanmäßigen Ausgaben zur Jahresrechnung 2012 in Höhe von 679 299,62 Euro im Verwaltungs- sowie 731 429,99 Euro im Vermögenshaushalt.

Maiacher Stiftung Bekanntgabe, Feststellung und Anerkennung des Jahresabschlusses 2012 des Alten und Pflegeheims der Maiacher Stiftung erfolgten mit einer Gegenstimme. Der Gesamtfehlbetrag beläuft sich auf 1 125 197,89 Euro.

Sonnenleite Die Änderung des Bebauungsplanes B 86 "An der Sonnenleite" auf Zulässigkeit einer zweigeschossigen Bauweise mit einer Dachneigung bis 30 Grad erfolgte einstimmig; die Verwaltung wurde danach mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens beauftragt.

Friedhofssatzung Aufgrund eines Fehlers bezüglich des Inkrafttretens musste die Änderung der Friedhofs- und Bestattungssatzung nochmal beschlossen werden. Dies geschah einstimmig. ft
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