Wolfsdorf
Seifenkistenrennen

Sieg mit neuem Streckenrekord

Klaus Dinkel gewinnt den Wettbewerb in Wolfsdorf mit 49,41 Sekunden. In ihren Klassen war das Brüdergespann Bastian und Fabian Geuß unschlagbar.
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Als tückisch zeigte sich die zweite Kurve. Doch die meisten Fahrer - hier Michael Dusold - meisterten diese mit Bravour.  Fotos: Thomas Hümmer
Als tückisch zeigte sich die zweite Kurve. Doch die meisten Fahrer - hier Michael Dusold - meisterten diese mit Bravour. Fotos: Thomas Hümmer
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von unserem Mitarbeiter  Thomas Hümmer

Anfang sah es beim dritten Seifenkistenrennen anlässlich der Wolfsdorfer Kirchweih am gestrigen Sonntag im Teamwettbewerb klar nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Sandmännchen-Racing-Team und dem Racing-Team der Naturfreunde aus. Bedingt durch zwei Rennunfälle der beiden Kontrahenten war dann die Mannschaft von Holz-Design Zipfel "lachender Dritter" und holte sich den Sieg in der Mannschaftsklasse.

Klaus Dinkel am schnellsten

Bei den Erwachsenen war im Einzelfahren Klaus Dinkel der Schnellste und überbot die von Thorsten Ludwig im vergangenen Jahr aufgestellte Bestzeit. Mit 49,41 Sekunden und einer Strecken-Höchstgeschwindigkeit von zirka 65 Stundenkilometern rauschte er ins Ziel. Als er jedoch nach der Zieleinfahrt sein Fahrzeug zu stark abbremste, kam er ins Schlingern und landete im Graben.
Mit Schmerzen in der Schulter musste er sich in ärztliche Obhut begeben.

In der Klasse Schüler 1 war der achtjährige Konstantin Linz mit einer Zeit von 51,25 Sekunden schnellster Seifenkisten-Lenker. Eine Klasse für sich waren die beiden Brüder Bastian und Fabian Geuß vom George Racing-Team. Bastian sicherte sich mit einer Zeit von 49,41 Sekunden bei den Schülern 2 und Fabian Geuß in der Jugendklasse mit 52,52 Sekunden die jeweils ersten Plätze.

14 Teilnehmer am Start

Insgesamt gingen 14 Starter ins Rennen. Da in diesem Jahr etwas weniger Akteure am Wettbewerb teilnahmen, entschloss sich Rennleiter und Organisator Otto Fischer, die Fahrer zweimal auf die Strecke zu schicken. Die schnellste gefahrene Zeit wurde dann gewertet.

Als es während des Rennens zu regnen anfing, wurde der Wettbewerb kurzzeitig unterbrochen. Doch durch die warmen Temperaturen trocknete der Asphalt schnell wieder ab und es konnte weitergefahren werden.
Zur Siegerehrung erhielt jeder Teilnehmer einen Pokal. Die Erwachsenen bekamen außerdem ein Fünf-Liter-Party-Fass überreicht. Freudestrahlend hielten die Sieger ihre Trophäen in der Hand.
Wie bei einem richtigen Rennen durfte auch die Sektdusche nicht fehlen. Dabei erwischte es aber nicht die "Rennfahrer", sondern den Organisator Otto Fischer.
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