Kösten
Zwischenbilanz

"Rentnertruppe" half tüchtig mit

Die Arbeiten am neuen Feuerwehrhaus in Kösten gehen schnell voran. Nach nur nur 17 Wochen Bauzeit konnte Richtfest gefeiert werden, auch dank des Einsatzes vieler Helfer vor Ort.
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Am vergangenen Freitag war es soweit, der Abschluss des ersten Bauabschnitts für das neue Feuerwehrhaus wurde mit einem Richtfest gefeiert. Eine Menge Köstener Bürger und viele Mandatsträger der Stadt Lichtenfels waren gekommen, um das Ereignis mitzuerleben.

Nach der Antragstellung im Mai 2008 durch den damaligen Kommandanten Werner Bergmann und der Vorstandschaft konnte im Mai dieses Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden. In einer rekordverdächtigen Bauzeit von nur 17 Wochen und über 1700 Stunden Eigenleistung wurde der Rohbau erstellt.
Der Vorsitzende, Hans-Ulrich Bergmann, begrüßte am Freitag alle Anwesenden, ein besonderer Gruß galt dem Stellvertretenden Landrat, Georg Vonbrunn, und der Bürgermeisterin der Stadt Lichtenfels, Bianca Fischer.
Erfreut war man auch über die Anwesenheit fast aller Lichtenfelser Stadträte, die mit großem Interesse den Baufortschritt des neuen Gerätehauses in Augenschein nahmen.

Besondere Erwähnung in der Feierstunde fand die Leistung des Köstener Maurermeisters Georg Höppel, der sich vor Baubeginn spontan bereit erklärt hatte, als Bauleiter zu fungieren.

Ohne die Leistung von Georg Höppel und seinen Mitstreitern, den gelernten Zimmermännern Ehrenmitglied Hermann Rößner und Hermann Ganglmayr, wäre der Rohbau in so kurzer Zeit nicht fertig zu stellen gewesen. Unterstützung fanden die drei auch durch Ehrenkommandant Ulrich Gronau und Johann Springer.

Durchschnittsalter 75 Jahre


Bergmann hob die Leistung seiner "Jugendgruppe" deswegen besonders hervor, da sie mit einem Durchschnittsalter von 75 Jahren bei noch voller Schaffenskraft "bestimmt deutschlandweit unübertroffen ist".
Natürlich leisteten auch alle Aktiven der Wehr einen wertvollen Beitrag zum Bau, sonst käme man nicht auf eine Eigenleistung von über 1700 Stunden.

Stellvertretender Landrat Georg Vonbrunn war sehr von der Schaffenskraft der Köstener Wehrleute beeindruckt und bedankte sich, ebenso wie Bürgermeisterin Bianca Fischer, für den Einsatz am Bau. Neben den normalen Feuerwehrübungseinheiten auch noch als Bauhelfer zu wirken, sei keine Selbstverständlichkeit und zeuge von der Uneigennützigkeit der Floriansjünger.

Viel Lob für Einsatz


Bianca Fischer beschloss ihre Dankesworte mit dem Wahlspruch der Feuerwehren "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" und wünschte allen Helfern am Bau weiterhin unfallfreies Arbeiten.

Auch der Köstener Stadtrat Harald Schramm fand nur lobende Worte für seine Floriansjünger und war ebenfalls vom raschen Baufortschritt begeistert. Von den Führungskräften des Landkreises waren Ehrenkreisbrandrat Siegfried Kerner und KBM Thomas Hofmann unter den Gästen, KBR Tim Vogler und KBI Hermann Schuberth waren wegen anderweitiger Verpflichtungen entschuldigt.

Von Hans-Ulrich Bergmann
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