Der Heizungsbauer kam mit dem Schrecken davon. Er war gestern gerufen worden, um die nicht mehr funktionierende Anlage wieder in Gang zu setzen. Als er sich im Keller des Fabrikgebäudes in der Heimstraße, das von einer Polstermöbelfirma angemietet ist, an die Arbeit machte, entzündete sich Ölschlamm durch die noch vorhandene Glut in der abgeschalteten Anlage.
Der Heizungsmonteur wollte an dem älteren Modell eines kombinierten Koks- und Ölbrenners Reinigungs- und Wartungsarbeiten durchführen und schraubte gegen gegen 11.20 Uhr den Brenner ab. Nach einem Düsenwechsel und Öffnen der Ofentür schwappte plötzlich Ölschlamm aus dem Ofen, der sich aufgrund der Luftzufuhr prompt entzündete. Der Handwerker musste musste den Raum sofort verlassen und alarmierte die sofort Feuerwehr; auch der Besitzer der Lagerhalle musste aufgrund der starken Rauchentwicklung aus den Keller flüchten. Die Feuerwehrleute löschten mit schwerem Atemschutz den Brand im Heizungsraum.

10 000 € Schaden am Inventar


Es entstand dabei nach Polizeiangaben kein Gebäudeschaden. Den Schaden im Heizungskeller am Ofen und Inventar schätzt die Polizei auf zirka 10 000 Euro. Ob im Schaumstofflager der Firma noch alles zu verwenden ist oder ob auch hier ein Schaden zu beziffern ist, musste gestern noch abgeklärt werden.