Lichtenfels
Kreistag

Neubau des Klinikums im Zeit- und Kostenplan

In der Jahresschlusssitzung gab es für die Lichtenfelser Kreisräte erneut einen Bericht zum Sachstand des Krankenhausneubaues. Landrat Christian Meißner und Baukoordinator Tristan Rinker zeigten sich zufrieden.
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Es geht voran auf der Krankenhausbaustelle in Lichtenfels, nicht zuletzt, weil die Witterung mitspielte. Die Böschungen wie hier links zu sehen wurden mit Folie abgedichtet, um bei Niederschlägen ein Abrutschen von Erdreich zu verhindern. Der Baukran rechts im Bild steht im Lichthof des neuen Klinikums. Hinten das Helmut-G.-Walther-Klinikum. Foto: Ronald Rinklef
Es geht voran auf der Krankenhausbaustelle in Lichtenfels, nicht zuletzt, weil die Witterung mitspielte. Die Böschungen wie hier links zu sehen wurden mit Folie abgedichtet, um bei Niederschlägen ein Abrutschen von Erdreich zu verhindern. Der Baukran rechts im Bild steht im Lichthof des neuen Klinikums. Hinten das Helmut-G.-Walther-Klinikum. Foto: Ronald Rinklef
Die Bodenplatte ist fertig, die Schalung für das zweite Untergeschoss wird bereits mit Beton verfüllt. Auf der Klinikbaustelle ging es seit der Grundsteinlegung Anfang Oktober zügig voran, wie Tristan Rinker am Montag den Kreisräten schilderte. Der Mitarbeiter des Landratsamtes fungiert für den Landkreis als Baukoordinator. "Wir sind voll im Zeitplan", stellte er fest. Und auch im Kostenplan, wie Landrat Christian Meißner (CSU) ergänzte. Ein Umstand, der ihn ruhig schlafen lasse.

Grundschuld eingetragen

Die Mehrkosten wegen des problematischen Baugrundes werden durch zwei Millionen Euro zusätzliche staatliche Förderung nahezu vollständig aufgefangen. Regierung und Ministerium zeigten sich äußerst kooperativ, wie der Landrat betonte. "Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit" bleibe weiterhin seine Devise. Zur Absicherung der stattlichen Fördermittel von rund 84 Millionen Euro wurde dieser Tage beim Notariat Lichtenfels eine Grundschuld zu Gunsten des Freistaates Bayern eingetragen. Dies geschah vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistages, die in der gestrigen Sitzung einmütig gegeben wurde. Wohl aus Macht der Gewohnheit wird von Autofahrern häufig noch die Professor-Arneth-Straße als Zufahrt zum Krankenhaus angesteuert. Sie stehen dann vor der Schranke des Parkhauses. Um sie auf den richtigen Weg in die Henry-Dunant-Straße zu lotsen, soll eine noch deutlichere Beschilderung angebracht werden und auch die Fahrbahnmarkierung entsprechend geändert werden.
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