Augusta Büttner erblickte am 13. August 1916 in Untermerzbach das Licht der Welt. Ihr Ehemann, ein Volksschullehrer, stammte aus Buch am Forst. Kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs heirateten die beiden 1939 in Nürnberg, als er sich im Heimaturlaub befand. Nach dem Krieg wurde Lehrer Büttner an die Volksschule in Ebneth versetzt, dann nach Burgkunstadt und schließlich nach Altenkunstadt. Als Herbert Büttner nach Burgkunstadt versetzt wurde, bauten die Eheleute ihr Wohnhaus im Obristfelder Weg. Augusta Büttner und ihrem Mann wurden die drei Kinder Rosmarie, Uta und Lutz geschenkt. An ihrem Ehrentag gratulierten ihr auch acht Enkel und sechs Urenkel.

Viele schöne Reisen gemacht


Als Schneidermeisterin war es Augusta Büttner ein leichtes, ihre Kinder und Enkel immer neu einzukleiden; daneben führte sie auch Auftragsarbeiten aus. Schon zu Lebzeiten ihres Ehemannes nahm sie regelmäßig am Lehrerstammtisch teil und geht auch jetzt noch gerne hin. Ebenso besucht sie die Veranstaltungen des Lehrervereins und die Treffen des evangelischen Seniorenkreises. Mit der Kulturgemeinde, deren Mitglied sie ist, habe sie viele schöne Reisen gemacht, erzählte sie. koh