Schney
Rahmenschau

Michelau: Einblick in die faszinierende Vogelwelt

Der Vogelzuchtverein Michelau präsentierte im Schneyer Schützenhaus den großen und kleinen Besuchern farbenprächtige und exotische Piepmätze. Damit betrieb er Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung.
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Groß und Klein konnte bei der Rahmenschau des Vogelzuchtvereins Michelau eine beachtliche Anzahl an Ziervögeln bewundern.  Fotos: Klaus Gagel
Groß und Klein konnte bei der Rahmenschau des Vogelzuchtvereins Michelau eine beachtliche Anzahl an Ziervögeln bewundern. Fotos: Klaus Gagel
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Beim Bild eines Dom pfaff-Männchens kamen die Kinder, die am Sonntag beim Vogelquiz der Michelauer Vogelfreunde um einen der begehrten Sachpreise wetteiferten, ins Grübeln. Doch nicht nur dadurch erweiterten die teilnehmenden Jungen und Mädchen ihre biologischen Kenntnisse. Auch die umfangreiche Rahmenschau des Vogelzuchtvereins Michelau im Schneyer Schützenhaus trug viel dazu bei, den großen und kleinen Besuchern die faszinierende Vogelwelt näher zu bringen.

Überall piepte und zwitscherte es in den großen Volieren mit den bunten Papageien oder den Schaukästen, durch deren Glasscheiben man die lebhaften Piepmätze besonders gut beobachten konnte. Bunte Fotos und ein ergänzender Text informierten zusätzlich über den Namen der Tiere und zeigten auf einer Landkarte ihr exaktes Verbreitungsgebiet.

Vom Ei an in Käfigen oder Volieren

Schon die Namen Gouldamadine, Diamantamadine, Rotköpfige Papageiamadine Zebrafink, Binsenastrild, Dreifarbenpapageiamadine und Zebrafink verraten, dass die meisten der gezeigten Ziervögel aus Australien stammen, wenn sie nicht - wie der Bandfink oder der afrikanische Silberschnabel - in Afrika oder - wie der Katharinasittich - aus Mittel- und Südamerika stammen.

Natürlich handelt es sich bei allen gezeigten Arten um Nachzuchten, die vom Ei an das Leben in Käfigen oder Volieren gewöhnt sind. Es sind vor allem die Farben und das Aussehen, die die Züchter und die Besucher der Ausstellung faszinieren: Glanzsittiche mit roter Brust und blauem Kopf, farbenprächtige Prachtrosallas, Rosa Kakadus und gelbgrüne Gelbbauchsittiche faszinieren ebenso wie die verschiedenfarbigen Wellensittiche.

Vogelschau ohne Prämierung

An zwei Tagen, Samstag und Sonntag, war die Rahmenschau geöffnet. Dabei handelte es sich um eine Vogelschau ohne Prämierung. Sie dient nach den Worten des Vereinsvorsitzenden, Peter Pliefke aus Bad Staffelstein, in erster Linie der Öffentlichkeitsarbeit und der Nachwuchswerbung. Hierzu kann man dem rührigen Verein nur viel Erfolg wünschen.
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