Bad Staffelstein
Thermenkönigin (4)

"Meine fränkische Herkunft möchte ich nicht leugnen"

Julia Ender studiert parallel zwei Masterstudiengänge. Einen gewissen Stress ist die 26-Jährige also gewohnt. Darf sie sich bald die Krone aufsetzen?
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Fotos: Maximilian Glas
Fotos: Maximilian Glas
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Die Obermain-Therme sucht eine neue Königin. Wer darf sich am 28. Oktober in der Sänfte über den roten Teppich tragen lassen? Das Rennen ist offen - acht junge Frauen wetteifern um die begehrte Krone. In der zweiten Folge unserer Kurz-Serie stellen wir Julia Ender, Mirjam Ziegmann und Katharina Pflaum vor. Alle drei Frauen sind im Staffelsteiner Land verwurzelt. Im Interview verraten die Bewerberinnen, was sie an ihrer Heimat besonders schätzen.


Name
Julia Ender
Alter 26
Größe
1,72 m
Geburtsort Lichtenfels
Wohnort Lichtenfels/Germersheim
Familienstand ledig
Beruf Studentin (Slavische Studien und Konferenzdolmetschen)
Hobbies Inliner fahren, Tanzen
(Salsa), vegetarisch Kochen


Sie wohnen in Lichtenfels, wäre man da nicht viel lieber Korbstadtkönigin statt Thermenkönigin?
Nein, das wäre keine Option für mich. Ich wohne zwar in Lichtenfels, bin dort zur Schule gegangen und besuche auch jedes Jahr den Korbmarkt, aber ansonsten verbindet mich nicht so viel mit der Stadt. Ich habe 14 Jahre in Grundfeld gelebt und bin dann mit meiner Mutter nach Lichtenfels gezogen. Meine erste Anlaufstelle war
immer Bad Staffelstein. Entweder hier oder gar nicht.


Was reizt Sie konkret am Amt?
Ich bin schon immer gerne unterwegs gewesen und komme gerne mit Menschen in Kontakt. Es würde mir wahnsinnig viel Spaß machen, die Region zu repräsentieren und bisschen Werbung zu machen. Das mache ich heute schon unter Freunden, meine fränkische Herkunft kann ich nicht leugnen.

Sie studieren parallel in Oldenburg und Germersheim (Rheinland-Pfalz). Wie funktioniert das in der Praxis?
Ich hatte ein Jahr Präsenzstudium im Master Slavische Studien in Oldenburg, habe in der Zeit alle Kurse absolviert, die man braucht. Jetzt fehlen mir noch Semesterarbeiten und die Masterarbeit, die ich ja von überall aus schreiben kann. Seit einem Jahr wohne ich während des Semesters in Germersheim und mache dort meinen Master in Konferenzdolmetschen. Früher wollte ich Übersetzerin werden, aber den ganzen Tag alleine im Büro am Bildschirm zu sitzen, wäre mir mittlerweile zu langweilig. Jetzt ist Dolmetscherin für Russisch mein Ziel.

Klingt nach viel Arbeit. Wäre da überhaupt noch Zeit für das Amt der Thermenkönigin?
Ich bin einen gewissen Stress gewohnt und kann damit umgehen. Ich bleibe auch unter Stress locker und freundlich. Wenn ich hier am Wochenende gebraucht werde, kann ich es jeder Zeit möglich machen.

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