Stublang
Vollgas

Männer kamen aus dem Urwald nach Stublang

Ein besseres Faschingsfinale zum Weiberfasching als in Stublang kann man sich einfach nicht vorstellen.
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Beim Tanzauftritt gab das Männerballett eine gute Figur ab, so dass das närrische Frauenvolk tobte.Foto: Gerd Klemenz
Beim Tanzauftritt gab das Männerballett eine gute Figur ab, so dass das närrische Frauenvolk tobte.Foto: Gerd Klemenz
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Wehe, wenn sie losgelassen! Wenn Frauen ohne Männer Fasching feiern, dann sind sie nicht wiederzuerkennen. Das zeigte sich am Donnerstagabend beim Weiberfasching, denn bereits zum elften Mal feierten die Stublicher Moggerla mit Gästen aus nah und fern ihren Weiberfasching. Das närrische Damenvolk brachte den Saal zum Beben. Männer hatten - außer als Frauendoubles kostümiert - keinerlei Zutritt, und die Mädels und Frauen vermissten sie wohl auch nicht. Im Gegenteil: Endlich gab es mal Gelegenheit, ungestört und ungeniert zu tanzen und schadenfroh über das andere Geschlecht zu lästern.

Erst nach Mitternacht durften sich offiziell die Männer wieder unter die Besucher mischen. Der Saal der Brauerei Dinkel platzte aus allen Nähten und die Stimmung war sehr schnell auf dem Siedepunkt. Das lag sicherlich auch an Babett (Karola Fischer) und Kunni (Christine Eck) sowie an den ausgeklügelten Tanz- und Showeinlagen. Mit dem etwas zweideutigen Liedtext beim "Pfatterer Marsch" wurde dem Damenvolk eingeheizt. Aber auch die Liedvortäge "Rock me" und "Mama guck, Mama guck, Mama guck, guck, guck, unner Güäger huckt scho wieder auf der Gluck, Gluck, Gluck", durften nicht fehlen.

Alle machten mit, die typischen Handbewegungen waren rasch in Fleisch und Blut übergegangen.Der absolute Höhepunkt des Abends war aus Sicht der Frauen der Tanzauftritt des Stublicher Männerballetts "Schießer Feinribbdänzer" - direkt aus dem Dschungel nach Stublang in den Saal. Die spärlich bekleideten "Schießer Feinribbdänzer" zogen bei ihren Tänzen so manchen Frauenblick auf sich. Es hielt keine Frau mehr auf ihren Platz, und die "Security" konnte nur mit viel Mühe das Stürmen der Tanzfläche verhindern. Denn das närrische Frauenvolk tobte, als Thomas Eck, Markus Weidner, Bernhard Weidner, Klaus Römert, Christian Stark und Andy Glowatzki ihren Aufritt hatten.


Feiern bis tief in die Nacht

Die diesjährigen Tanzeinlagen und der tolle Auftritt der Tänzer waren von Sandra Gründel, Christine Eck und Karola Fischer vorbereitet worden. Die kostümierten Frauen selbst hatten ihren Spaß und lachten, jubelten und feierten bis tief in die Nacht.

Alleinunterhalter Christian Bauer gab sein Bestes, schickte die tanzfreudigen Mädels und Frauen unerbittlich auf die Tanzfläche oder scheuchte sie in einer langen Polonaise durch den Saal.


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