Ebensfeld

Las Vegas-Flair und goldene Brücken in Ebensfeld

Wahnsinns-Wiesener-Weiber und Bananen, die unters Volk gestreut werden: In Ebensfeld war einiges geboten.
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Auch ein Trabi wurde gesichtet.
Auch ein Trabi wurde gesichtet.
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Wer wissen möchte, was im Raum Ebensfeld so los ist oder war, der musste nur den Faschingsumzug besuchen. In Döringstadt wird beispielsweise vom Gartenbauverein ein Supervorsitzender gesucht. Dem Kandidaten wird dafür die stolze Summe von 1000 Drachmen geboten. "Wir nehmen jeden", sagen Simone Zellmann und Heike Sommer von den Döringstadter Turmfalken. Da hätte vielleicht sogar der griechische Ministerpräsident eine Chance.

Brücken aus Silber und Gold

Die Sache mit ihrem neuen Feuerwehrhaus dauert der Ebens felder Feuerwehr einfach schon zu lange. Wenn die Gemeinde nicht zu Potte kommt, dann fangen wir selber an, lautet ihr Wahlspruch. Brücken aus Silber und Gold hätten die Wiesener Bürger gewollt, nun stehen sie hier in Blau - dieser ICE-Verhau. So war es jedenfalls auf der Wagenseite vom Stammtisch der Eierbergfreunde zu lesen.
Deutlicher wurden die Wahnsinns-Wiesener-Weiber, die den Kiesabbau thematisierten. "Der Kiesabbau nimmt überhand, Wiesen wird zum Badestrand", lautete ihre Botschaft. Das Outfit der Damen: Hawaiiketten und Sonnenhüte.
Dafür hebt der TSV Ebensfeld in höhere Sphären ab, zumindest haben sie dafür schon mal einen Flieger gechartert. Einschließlich Stewardessen, die mit ihren Bordwägelchen die Zuschauer am Straßenrand bedienten. Eine Teilnehmergruppe aus dem "Grenzgebiet Eggenbach/Freiberg" thematisierte den 25. Jahrestag des Mauerfalls, einschließlich Trabi und Bananen, die unters Volk gestreut wurden.
Auch die Jugend aus den Dörfern beteiligte sich mit bunten Wägen und wummernden Lautsprechern am Zug. Insgesamt beteiligten sich heuer 35 Wagen und Fußgruppen am Zug. Als Hahn im Korb präsentierte sich Bürgermeister Storath und die CSU verwies darauf, auch nach der Wahl noch über die meisten Hühner im Stall zu verfügen.
Große wie kleine Besucher konnten sich über den üblichen Bonbon- und Gummibärchenregen freuen und dabei auch manche Brezel ergattern. Besonders in der Ortsmitte standen die Besucher dicht gedrängt am Straßenrand.

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