Als unschätzbaren Wert bezeichnete gestern der Präsident der Ariccia-Abteilung des Städtepartnerschaftskomitees, Günter Reinlein, die Verbindung zwischen Lichtenfels und der italienische Gemeinde in der Provinz Rom. 21 Arricianer, darunter sechs Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren, statten zur Zeit der Deutschen Korbstadt einen Besuch ab. Gestern war großer Bahnhof mit Sekt und Häppchen im historischen Rathaussaal.

Die Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten, der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens seien die Triebfedern für die Arbeit des Städtepartnerschaftskomitees in Lichtenfels, betonte Reinlein. Im Mittelpunkt stünden dabei die Begegnungen von Mensch zu Mensch. Sie bildeten die Basis zum besseren Verständnis, zum Kennenlernen und dem Abbau von Vorurteilen.

Eintrag ins Goldene Buch


Bürgermeisterin Bianca Fischer begrüßte die Gäste und einige Mitglieder des Lichtenfelser Partnerschaftskomitees. Sie sagte, die Menschen in Europa wollten ein neues Europa erbauen, das auf Frieden und Freiheit begründet ist. Erfreulich sei der rege Austausch zwischen den Partnerstädten, der in den vergangenen Jahren zugenommen habe.

Im Namen der Präsidentin des italienischen Komitees, Marie Paule Starquit, bedankte sich Benedetta Giorgi in deutscher Sprache für die herzliche Begrüßung in Lichtenfels. Sie war die Erste, die sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug.

Privatquartiere bezogen


Am Mittwoch landete die Gruppe von Rom kommend auf dem Nürnberger Flughafen. Dort wurden sie per Bus von den Lichtenfelsern abgeholt und in ihre Privatquartiere gefahren. Nach dem gestrigen Rathausempfang nahmen sie an einer Stadtführung mit Günter Reinlein teil.

Reinlein betonte die enge Vernetzung der Partnerstädte untereinander. Er erinnerte an die eindrucksvolle 20-Jahr-Feier im Französischen Cournon, die allen sehr gut gefallen hätte. Bis zum kommenden Sonntag werden die Gäste aus Arricia in Lichtenfels bleiben.