Vierzehnheiligen

"Ich glaub', da steht ein Schaf im Wald!"

Thomas Berg und seine 13-jährige Tochter Lena trauten bei ihrem gestrigen Sonntagsspaziergang ihren Augen kaum: Im Wald nahe Vierzehnheiligen, auf einer sonnigen Schneise, trafen sie auf einen Vierbeiner, den man dort nicht vermutet: "Ich glaub', da steht ein Schaf!"
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Das Schaf stand wie angewurzelt im Wald. Foto: Thomas Berg
Das Schaf stand wie angewurzelt im Wald. Foto: Thomas Berg
Das Tier sei ganz apathisch dagestanden, erzählt der Grundfelder von diesem Erlebnis. Während die Tochter nach Hause lief, um ein Seil zu holen, damit man das Tier eventuell hätte herausführen können, kam aber auch schon ein heimischer Jäger dazu, der bereits über das in Schönbrunn abhanden gekommene Schaf informiert war.

Seit Donnerstag vermisst

Er telefonierte mit dem Eigentümer des Tieres, der es schließlich im Anhänger wieder heim transportierte. Seit Donnerstag hatte er es vermisst. Normalerweise werde der umzäunte Bereich von den Schafen nicht überwunden, meinte der Mann; möglicherweise habe jedoch ein freilaufender Hund das Tier in Panik versetzt. So allein im Wald machte das Schaf jedenfalls einen verstörten Eindruck und rührte sich nicht vom Fleck. Thomas Berg hat die nicht alltägliche Begegnung mit seiner Handy-Kamera im Bild festgehalten.

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