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Lichtenfels
Stromausfall

Für vier Minuten kein Strom in Lichtenfels

Rund 6000 Lichtenfelser hatten am Mittwochvormittag für vier Minuten keinen Strom. Laut Bayernwerk war eine Störung im Umspannwerk in Oberwallenstadt die Ursache.
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Symbolfoto: Jan Woitas/dpa
Symbolfoto: Jan Woitas/dpa
Der Stromausfall Donnerstag früh im Lichtenfelser Stadtgebiet dauerte zwar nur wenige Minuten, aber bis alles wieder normal lief dauerte es bei einigen Betroffenen länger. "Der Stromausfall dauerte von 10.01 bis 10.05 Uhr. Die Ursache war eine Störung im Umspannwerk in Oberwallenstadt", erklärt Esther Knemeyer Pereira, Pressereferentin beim Netzbetreiber Bayernwerk. Nach der genauen Ursache für die Störung werde zurzeit noch gesucht, bisher sei kein Defekt erkennbar. "Rund 6000 Kunden in Lichtenfels waren betroffen", sagt Knemeyer Pereira.

Einer von ihnen war Frank Ziegler. Der Webdesigner arbeitete gerade an seinem Computer, als plötzlich der Bildschirm schwarz wurde. "Es waren zwar nur fünf Minuten, aber eine Stunde Arbeit war weg", sagt Ziegler. Es sei zwar ärgerlich gewesen, aber bis zum Nachmittag habe er die verlorene Arbeitsstunde wieder rausgeholt. Schlimmer sei es vor rund einem Jahr gewesen, erinnert sich Ziegler: "Da gab es einen ganzen Tag lang keinen Strom."

Kein Problem bei der Sparkasse

Froh sein kann da derjenige, der ein Notstromaggregat hat. Bei der Sparkasse Coburg Lichtenfels habe zwar kurz das Licht geflackert, aber ansonsten habe man dort keine Probleme gehabt, sagt Walter Partheymüller, der Pressesprecher. "Das Notstromaggregat hat sich sofort zugeschaltet. Es war ein nahtloser Übergang." Auch die Geldautomaten laufen über den Notstrom, somit hätten auch die Kunden keine Probleme gehabt.
Selbst wenn der Strom über das gesamte Wochenende ausfallen würde, gäbe es keine Auswirkungen auf den Betrieb der Sparkasse und der verschiedenen Automaten. "Das Aggregat läuft mit einem Dieselmotor und hat Treibstoff für mehrere Tage", versichert Partheymüller.

Im Rathaus ging kurz gar nichts

Im Lichtenfelser Rathaus laufen nur die Server über ein Notstromaggregat. Das merkte vor allem Birgit Höhn, die Leiterin der IT. Kurz nachdem der Strom wieder da war klingelte bei ihr das Telefon sturm: "Die Server haben zwar ein Notstromaggregat, aber Computer und Telefonanlage fielen für ein paar Minuten aus", sagt Höhn. Einige Geräte, wie Drucker, machen nach einem Stromausfall Probleme. "Dann rufen die Kollegen an und bitten um Hilfe", sagt Höhn mit einem Grinsen im Gesicht. Rund 20 Minuten dauerte es, bis sie alle Probleme, die der Stromausfall nach sich zog, wieder gelöst hatte.

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