Schon seit Montag gehen in Köln die deutschen und die internationalen Kunden in den Hallen der Möbelmesse ein und aus und finden auch in großen Zahlen ihren Weg auf die Stände von TM Collection, K+W Polstermöbel (beide Lichtenfels), Koinor und Bullfrog (beide Michelau) sowie Signet und Machalke (beide Hochstadt).
Das junge Unternehmen TM Collections zeigt in Köln Neuheiten im Lederbereich, die in Deutschland nur unter der Marke Tommy M zu haben sind, und kommt auch mit seinem neuen Gerbverfahren, mit dem Leder absolut naturbelassen, biologisch und ressourcenfreundlich hergestellt werden kann, sehr gut an.
Frohe Mienen gibt es auch bei K+W Polstermöbel: Nicht zuletzt dank des Rückenwindes durch die Mutterfirma Himolla befinden sich die Lichtenfelser weiter im Steilflug. Marktführer im Bereich hochwertiger Essgarnituren sind sie bereits. Jetzt soll eine zweite Kollektion mit dem Namen "Freiwild" helfen, auch den günstigeren Bereich zu erobern.
Koinor hingegen setzt auf Design und Neuentwicklung und holt sich mit unsichtbar unter dem Bezug angebrachten Touchpads, mit denen die Sofas verstellt werden können, den Innovationspreis.
Bullfrog wiederum setzt bei Möbeln ganz auf ungewöhnliche Optiken und Design.
Machalke besinnt sich nach einigen internen Turbulenzen wieder auf seine Kernkompetenz: Ledermöbel mit einem satten Griff.
Ganz bunt wird es am Stand von Signet. Das Unternehmen, das sich vor allem mit seinen Schlafsofas einen festen Platz am Markt erobert hat, stellt in Köln lustige Sitzwürfel vor, bei denen sich die Sitzfläche auch noch drehen lässt.

Ziel: Exportquote soll steigen


Eines ist allen gemein: Die Exportquote soll steigen. Diese liegt derzeit im Schnitt um die 30 Prozent. Der Konkurrenzkampf auf dem heimischen Markt ist hart, die umliegenden Länder in Ost und West versprechen weiteres Wachstum. Die Oberfranken drängen hinaus. Und Köln soll dabei helfen, diese Kunden zu gewinnen. Noch bis zum Messe-Ende am Sonntag haben sie dazu Zeit. azh