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Altenkunstadt
Jubelkommunion

Ein Tag der Erinnerung und des Dankes in Altenkunstadt

Ein Tag der frohen Erinnerung, aber auch der Freude und des Dankes war die Jubelkommunion in der katholischen Pfarrgemeinde. Viele Gläubig nahmen am Festgottesdienst teil, in dessen Mitte die Eucharistiefeier stand.
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Sie waren vor fünfundzwanzig Jahren in Altenkunstadt zur Erstkommunion gegangen.
Sie waren vor fünfundzwanzig Jahren in Altenkunstadt zur Erstkommunion gegangen.
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Der Musikverein geleitete die Jubilare bei strahlendem Sonnenschein und feierlichem Glockengeläut von der Grundschule aus in die katholische Pfarrkirche. Hier begrüßten zunächst Anni Gückel im Namen der katholischen Pfarrgemeinde und der Kirchenverwaltung alle Jubilare sowie die Pfarrfamilie. Ihr Wunsch war, dass alle im Glauben bestärkt würden, etwas Kraft für den Alltag schöpfen und sich immer gerne dieses Festtages erinnern könnten. Zu Beginn entzündeten jeweils eine Jubilarin und ein Jubilar eine Kerze für jeden Kommunionjahrgang, der vor 25, 40, 50, 60 und 70 Jahren in der katholischen Pfarrkirche zur ersten Kommunion gegangen war.
Dabei fand Schwester Wallfrieda Fugmann besonders treffende Worte, denn sie erinnerte daran, dass sich vor sieben Jahrzehnten die Mädchen und Buben, zu denen sie auch gehörte, in doppelter Hinsicht freuen konnten, einmal über ihre Kommunion an einem ähnlich
strahlenden Frühlingstag und danndarüber, dass die Kriegsjahre zu Ende waren.
Pater Kosma, der mit Pfarrer Georg den Festgottesdienst zelebrierte, stellte die biblischen Ereignisse der nachösterlichen Zeit, als Jesus erneut seinen Jüngern begegnete, in den Mittelpunkt seiner Predigt. Dabei erschien Jesus seine Jüngern ohne Vorankündigung; sie glaubten zunächst sie hätten einen Geist oder ein Gespenst vor sich, selbst als er die prägenden Worte: "Friede sei mit euch", sprach, gab es noch immer Zweifler. Deshalb forderte er seine Jünger auf, ihn anzufassen und ihre Hände in seine Wundmale zu legen. Erst als sie sich von der Leibhaftigkeit des Heilandes und damit seiner Auferstehung überzeugt hatten, so wie es vorhergesagt war, glaubten sie. Die Jünger erkannten, dass Jesus allgegenwärtig ist und feierten mit ihm das Heilige Abendmahl. Auch die Jubilare sollten aus diesen Ereignissen erkennen, dass Jesus, selbst wenn sie ihn nicht sehen können, immer dabei ist, wenn sie die Eucharistie empfangen. Alle Jubilare sollten sich den Glauben bewahren und mit Blick auf seine Begegnungen mit den Jüngern, so Pater Kosma, immer daran denken, "Jesus will auch bei uns sein". Der Empfang der Heiligen Eucharistie im liebevoll geschmückten Gotteshaus war dann einer der Höhepunkte der Jubelkommunionfeier, die vom katholischen Kirchenchor unter der Leitung von Maria Winkler ausgestaltet worden war. Nach dem kirchlichen Segen zogen die Jubilare mit der Blaskapelle von Altenkunstadt wieder aus, wobei wie in jedem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Altenkunstadt für die Sicherheit sorgte. Bevor die Jubilare der einzelnen Kommunionjahrgänge den weltlichen Teil ihres Festtages feierten, nutzten viele die Gelegenheit, um auf dem Friedhof der Verstorbenen zu gedenken. dr


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