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LKR Lichtenfels
Nominierung

Daumen hoch für den Lichtenfelser Landrat Christian Meißner

Bei lediglich einer Gegenstimme stellt die Landkreis-CSU Christian Meißner als Landratskandidat auf.
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Christian Meißner (Dritter von links) freute sich über die Glückwünsche von MdL Jürgen Baumgärtner, MdEP Monika Hohlmeier, Ehefrau Daniela Meißner, Kreisrat Peter Schmauser und MdB Emmi Zeulner . Foto: Thieret
Christian Meißner (Dritter von links) freute sich über die Glückwünsche von MdL Jürgen Baumgärtner, MdEP Monika Hohlmeier, Ehefrau Daniela Meißner, Kreisrat Peter Schmauser und MdB Emmi Zeulner . Foto: Thieret
Mit dem herausragenden Ergebnis von 132 Stimmen bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme wurde der amtierende Landrat und CSU-Kreisvorsitzende Christian Meißner von den 134 Delegierten der sich aus Mitgliedern der 29 CSU-Ortsverbänden zusammensetzenden Kreisdelegiertenversammlung im Stadtschloss in geheimer Wahl zum Landratskandidaten der CSU bestimmt.
Christian Meißner gab einen Überblick auf die vielfältigen Aufgaben eines Landratsamtes und ging auf einige besonders bedeutende Ressorts näher ein. Ein wichtiges Thema sei die Bildung. Als Sachaufwandsträger für die weiterführenden Schulen sei der Landkreis für die Instandhaltung und Sanierung dieser Schulen zuständig und bringe hierfür große Beträge auf. Demnächst müsse die Berufsschule generalsaniert werden. Aktuell sei die Obermainhalle Burgkunstadt saniert worden.


Infrastruktur stärken

Das beschlossene Nahverkehrskonzept würde erhebliche Erleichterungen für eine bessere Anbindung der Landbevölkerung bringen, schließlich bekomme jede Ortschaft des Landkreises mit über 100 Einwohnern einen Fahrplan. Der Bau- oder Ausbau von Straßen bringe eine Stärkung der Infrastruktur oder im Falle von Ortsumfahrungen eine Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner. Die Förderung der Wirtschaft und der Kontakt mit Unternehmen habe für ihn höchste Priorität, unterstrich Meißner.
Durch die Neugründung eines eigenen Gebietsausschusses Obermain-Jura könnten nun im Hinblick auf den Tourismus die Vorzüge unserer heimischen Region mit dem Main und dem Gottesgarten und den Themen Wellness, Natur und Kultur stärker in den Fokus treten, wobei natürlich das größte Zugpferd die Therme in Bad Staffelstein sei, an der die Stadt und der Landkreis zur Hälfte beteiligt sind. Beim Tourismus wolle man sich verstärkt auf das Thema Kelten konzentrieren, ob beim Staffelberg oder beim Kordigast.
Die Gesundheitsregion werde natürlich durch den Bau des Klinikums gefördert, der sich im Zeit- und Kostenrahmen bewege. So werde ab nächste Woche das Gerüst abgebaut und der Innenausbau könne beginnen. Erfreulich sei auch, dass das alte Klinikum erhalten bleibt und von Regiomed saniert wird. Zum Schluss vergaß Christian Meißner nicht seiner Frau Daniela einen großen Dank auszusprechen, die Vieles mittrage, damit trotz der großen beruflichen Belastung die Familie mit den zwei Kindern nicht zu kurz komme.
Die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner hatte nur lobende Worte über den aktuellen Landrat und den Landratskandidaten für die Periode 2017 bis 2023 zu vermelden. Er begnüge sich nicht nur damit, zu administrieren und zu verwalten, was ihn vielmehr auszeichne sei der unbedingte Wille zu gestalten und seine vielfältigen Ideen bestmöglich umzusetzen. Er habe als Landrat viele Aufgaben mit einem enormen Engagement unter Einbringung von viel Herzblut angepackt und weiterentwickelt. Insbesondere nannte sie dabei die beiden Vorzeigeobjekte, die Therme in Bad Staffelstein und das im Bau befindliche neue Klinikum.


Junge Leute mitnehmen

Was Christian Meißner weiter auszeichne, sei die Tatsache, dass er jedem Landkreisbürger die Chance gebe mitzugestalten, indem er seine Anliegen ernst nehme. Es sei ihm besonders wichtig, junge Leute mitzunehmen, einzubinden und ihnen Berufschancen in der heimischen Region zu eröffnen. Wenn es darum gehe, den heimischen Landkreis voranzubringen, sei ihm kein Weg zu weit, ob er nach München oder nach Berlin fahren müsse. Großen Wert lege Meißner auch auf ein gutes Miteinander im kommunalen Bereich. So liege dem Landrat im Kreistag eine konstruktive Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen hinweg sehr am Herzen.
Der Landrat übe eine der wichtigsten Positionen in der heimischen Region aus, meinte der Landtagsabgeordnete Jürgen Baumgärtner. Er lobte Christian Meißner bezüglich des Green Hospitals, dessen Erfolgsgeschichte dieser maßgeblich mitgeprägt habe. Er habe zudem den Fremdenverkehr neu ausgerichtet, sei ein Mann der Wirtschaft und Industrie und kämpfe im Hinblick auf den Bau der ICE-Strecke gegen eine Verschlechterung des Fernverkehrs.
"Christian Meißner ist bürgernah, durchsetzungsfähig und bestens vernetzt, es gibt keinen besseren Kandidaten", war sich Jürgen Baumgärtner sicher. Christian Meißner rede nicht lange um Dinge herum, er handele vielmehr, ob es nun um die Errichtung des Klinikums oder um den Bau von Straßen gehe, meinte Europaabgeordnete Monika Hohlmeier.
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