Trieb

Antrieb ist der jugendliche Feuereifer

Jubiläum   Die Jugendfeuerwehr in Trieb ist "erwachsen" geworden: Vor 25 Jahren wurde die wackere Truppe gegründet, ohne die es um den Brandschutz wohl schlecht bestellt wäre.
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Michelle (links) und Silvana waren zur Brandbekämpfung am Hauptgebäude eingeteilt. Fotos: Andreas Welz
Michelle (links) und Silvana waren zur Brandbekämpfung am Hauptgebäude eingeteilt. Fotos: Andreas Welz
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von unserem Mitarbeiter Andreas Welz

Trieb — Die Jugendfeuerwehr Trieb ist mit großer Freude, Begeisterung und Teamgeist ausgestattet. Am Samstag feierte sie ihr 25-jähriges Bestehen. Kreisbrandrat Timm Vogler, der am Nachmittag einer Übung mit den Jugendfeuerwehren aus Mistelfeld und Hochstadt beiwohnte, war von den jungen Brandschützer begeistert.
"Ohne Jugend gäbe es keine Einsatzfeuerwehren", sagte er. Sein Dank galt allen Ehrenamtlichen in den Ortswehren im Landkreis Lichtenfels, die mit Herzblut eine hervorragende Jugendarbeit ermöglichen.
Auch Kommandant Friedrich Schratz war stolz auf den Nachwuchs: "Sie haben eine gute Arbeit gemacht, die Übung war in Ordnung". Lob erhielt auch Jugendwart Stefan Persak, der an diesem Nachmittag den Einsatz im Gut Berghof leitete.
Die beiden Jungfeuerwehrleute Michelle und Silvana hatten mit ihren Kameradinnen und Kameraden den angenommenen Brand im Hauptgebäude erfolgreich bekämpft.

Zwei"Verletzte" geborgen

"Wir machen das gern, in der Jugendfeuerwehr haben wir viel Spaß", sagten sie unserer Zeitung. Mit gezeigten Leistungen waren auch die zahlreichen Zuschauer zufrieden, unter ihnen Mitglieder der Kreisbrandinspektion. "Die Bürger von Trieb können beruhigt sein, denn unsere Feuerwehr steht 24 Stunden am Tag und das 365 Tage im Jahr zu unserem Schutz bereit", fasste Hausherr Hubertus Benecke zusammen.
Einen anstrengenden Job hatten die jungen Atemschutzträger aus Hochstadt. Sie mussten zwei "Verletzte" aus einem Stallgebäude retten. Inzwischen hatte sich das angenommene Feuer auch auf die Nebengebäude des Gutshofs ausgeweitet.
Zwei vom Feuer eingeschlossene Hausbewohner, die im Dachgeschoss auf Hilfe warteten, konnten mittels der DLK 23/12, die moderne Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenfels, aus ihrer "Notlage" befreit werden. Der Drehleitermaschinist fuhr den Korb auf 30 Meter hoch, damit sie den Gottesgarten am Obermain aus luftiger Höhe bewundern konnten.
Nach der Einsatzbesprechung unter der Pergola neben dem Feuerwehrhaus fand die Abschlussbesprechung der Übung statt. Bei der gesamten Übung konnte das Löschwasser aus dem örtlichen Wasserleitungsnetz entnommen werden.
Dank der ausreichenden Menge, brauchte keine externe Wasserversorgung aus einem der nahen Kiesteiche aufgebaut werden. Am Abend traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein, bei dem Vorsitzender Johann Schratz die Entwicklung der Jugendfeuerwehr in Trieb erläuterte. Der damalige Kommandant Reinhold Fischer und sein Stellvertreter Willi Persak gründeten die Jugendgruppe mit zunächst sieben Mitgliedern. Jugendwarte waren zu Beginn Matthias Gack und später Thomas Russwurm.
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