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Lichtenfels
Auseinandersetzung

Alkoholisierter Mann macht wiederholt in Lichtenfels Ärger

Am Samstagabend hat ein 35-Jähriger Mann aus Hochstadt mehrfach die Polizeibeamten in Lichtenfels beschäftigt.
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Symbolbild Polizeipräsidium Oberfranken/Foto: Markus Führer
Symbolbild Polizeipräsidium Oberfranken/Foto: Markus Führer
Zunächst geriet der alkoholisierte Mann mit einem 38-Jährigen Mann in der Wohnsiedlung in der Krappenrother Straße in Streit. Dies endete schließlich mit einem Gerangel und der Verständigung der Polizei. Beim Eintreffen war der 35-Jährige hatte sich aber bereits entfernt. Ihn erwarten in diesem Fall Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Bei der Suche nach dem Mann konnte dieser im Bereich einer nahegelegenen Tankstelle angetroffen werden. Ein Alkotest ergab einen Wert von 0,76 mg/l. Hier wurde dem Mann aus Hochstadt zunächst ein Platzverweis erteilt und er hinsichtlich eines möglichen Polizeigewahrsams eindringlich belehrt. Er begab sich deshalb mit zu einer Bekannten in die Wendenstraße. Das teilte die Polizei mit.

Die Belehrung hielt aber nur ca. eineinhalb Stunden an. Die Bekannte forderte den Mann mehrfach auf, ihre Wohnung zu verlassen.
Dieser Aufforderung kam der 35-Jährige aber nicht nach, weshalb erneut die Polizei gerufen wurde.

Zudem wurde hier auch ein Messer erwähnt. Nachdem die Mitteilerin auf Rückruf nicht reagierte und keine weiteren Informationen über die Verwendung des Messers vorlagen, fuhren drei Streifenwagen und zwei Diensthundeführer an.

Weil die zuvor erfolgte Belehrung offensichtlich keine Wirkung zeigte, sollte der Unbelehrbare in Gewahrsam genommen werden. Der 35-Jährige flüchtete zunächst, konnte aber eingeholt und festgehalten werden. Bei der Gewahrsamnahme setzte der 35-Jährige einen Kopfstoß gegen einen Polizeibeamten an, verfehlte diesen aber. Außerdem beleidigte er die eingesetzten Beamten mit übelsten Schimpfwörtern und drohte sie umzubringen. Er wurde deshalb in einer Zelle der Polizei ausgenüchtert, wobei er hier auch noch einen Polizeibeamten anspuckte. Die Folgen seines Handelns sind weitere Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.